Fotowettbewerb zum „Jahr der Artenvielfalt“
Die Stadt in voller Farbenpracht

Drensteinfurt -

Die Auswertung hat coronabedingt ein wenig gedauert. Nun jedoch hat die dreiköpfige Experten-Jury ihre Entscheidung getroffen. Keine einfache Aufgabe, waren doch beim Fotowettbewerb zum „Jahr der Artenvielfalt“ nicht weniger als 134 Bilder eingegangen.

Freitag, 19.02.2021, 10:14 Uhr aktualisiert: 19.02.2021, 10:20 Uhr
Zahlreiche spannende Motive aus der heimischen Natur waren beim Fotowettbewerb der Stadt eingegangen.
Zahlreiche spannende Motive aus der heimischen Natur waren beim Fotowettbewerb der Stadt eingegangen. Foto: Dietmar Jeschke

Momentan zeigt ein Blick aus dem Fenster wenig Artenvielfalt: Zuletzt viel und nun langsam tauendes Weiß, garniert mit ein bisschen Grün. „Das Jahr 2020 war ähnlich einfarbig: die Corona-Pandemie hat viele anderen Themen an den Rand gedrängt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. „Auch den Jahresschwerpunkt, den die Stadt Drensteinfurt sich nach 2019 auch für das vergangene Jahr gesetzt hatte: die Artenvielfalt in der Natur.“ Fast alle der geplanten Veranstaltungen mussten ausfallen – keine Vorträge, keine Exkursionen und kein Workshop zum Obstbaumschnitt, heißt es weiter. Nur ein paar Angebote im Ferienprogramm für Kinder konnten stattfinden – und der Fotowettbewerb, zu dem Bürgermeister Carsten Grawunder aufgerufen hatte.

37 Personen haben sich insgesamt daran beteiligt, 28 Erwachsene und neun Kinder. Die jüngste Teilnehmerin war sechs Jahre alt, die älteste 68. 134 Fotos waren eingesandt worden und mussten von der fachkundig besetzen Jury, bestehend aus Biologin Britta Linnemann von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland, Thomas Brauckmann, Landschäftsgärtner am Bauhof, der Stadt, sowie dem Biologen und städtischen Umweltbeauftragten Hans-Ulrich Herding, begutachtet werden.

Auf die Kriterien dafür mussten sich deren Mitglieder selbst verständigen. „Dabei standen zunächst fotografische und künstlerische Qualitäten im Mittelpunkt: Ist das Foto scharf genug? Stimmt die Bildkomposition? Entscheidend waren dann aber inhaltliche Aspekte: Handelt es sich bei den abgelichteten Pflanzen und Tieren um heimische Arten? Sind sogar bedrohte Spezies darunter? Ist zu erkennen, wo die Fotos geschossen wurden? Vielleicht sogar im eigenen Garten? Hat das Bild vielleicht eine Botschaft?“, erläutert die Verwaltung.

Leicht habe es die dreiköpfige Jury jedenfalls nicht gehabt, zumal alle Vorbereitungen und Absprachen digital und mit viel Abstand getroffen werden mussten. Dann aber steht die Entscheidung aber nun fest: zehn Fotos von Erwachsenen und vier von Kindern wurden ausgewählt. In der vergangenen Woche erhielten die Prämierten Post von Bürgermeister Grawunder. Neben Glückwünschen enthalten die Briefe „Stewwert Taler“ für die Erwachsenen und Eisgutscheine für die Kinder. „So können wir nicht nur das Engagement für die Artenvielfalt belohnen, sondern auch unserer heimischen Wirtschaft helfen, gut durch die Corona-Krise zu kommen“, freut sich der Bürgermeister.

Auf eine Ausstellung der besten Fotos in der Stadtverwaltung wird aufgrund der Corona-Lage allerdings verzichtet. „Wir möchten in der aktuellen Situation einfach keine Menschen unnötig ins Rathaus locken“, so Grawunder. Stattdessen werden die ausgezeichneten Bilder auf der Website der Stadt veröffentlicht.

Die Sieger im Überblick:

 

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