Gelbe Tonne kommt Anfang März
Säcke-Chaos soll bald Vergangenheit sein

Drensteinfurt -

Sie kommen, die Gelben Tonnen. 30 Jahre nach Einführung des Dualen Systems werden die Gelben Säcke, die sich bei windigen Verhältnissen auch gerne mal auf Straßen und in Büschen verteilen, nun bald der Vergangenheit angehören. In der ersten März-Woche wird die beauftragte Firma „PreZero“ die Behälter an alle Haushalte in Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde ausliefern.

Sonntag, 21.02.2021, 07:22 Uhr aktualisiert: 21.02.2021, 07:30 Uhr
Machen auf die Einführung der Gelben Tonne in Drensteinfurt aufmerksam (v.l.): Bürgermeister Carsten Grawunder, der städtische Abfall- und Umweltbeauftragte Hans-Ulrich Herding sowie Timo Rump und Dr. Hubertus Reloe von der Firma Stenau.
Machen auf die Einführung der Gelben Tonne in Drensteinfurt aufmerksam (v.l.): Bürgermeister Carsten Grawunder, der städtische Abfall- und Umweltbeauftragte Hans-Ulrich Herding sowie Timo Rump und Dr. Hubertus Reloe von der Firma Stenau. Foto: Nicole Evering

Wie bereits berichtet, werden zunächst ausschließlich 240-Liter-Tonnen verteilt. Dort, wo heute schon 1100-Liter-Restmüllbehälter stehen, werden die entsprechend vierrädrigen Gelben Container ausgeliefert. Ein Umtausch in kleinere oder größere Tonnen ist zwar möglich, doch bittet Dr. Hubertus Reloe, Geschäftsführer des Entsorgers Stenau, sich vorerst mit den ausgelieferten Gefäßen zu arrangieren. „Da die Gelben Tonnen nur vierwöchentlich geleert werden, denken wir, dass die Größe für einen Durchschnittshaushalt passend ist.“ Bis Jahresbeginn waren die Gelben Säcke alle 14 Tage abgeholt worden.

600 000 der dünnen, durchsichtigen Plastiksäcke wurden laut Stenau bisher pro Jahr in Drensteinfurt eingesammelt. Ein erheblicher Ressourcenverbrauch, wie Reloe betont. Zudem trügen die umherfliegenden und gestapelten Säcke nicht gerade zu einem sauberen Stadtbild bei. Dementsprechend sollen sie bald komplett aus Drensteinfurt verschwunden sein. Nachschub wird etwa in der Stadtverwaltung schon jetzt nur noch restriktiv und dann gar nicht mehr ausgegeben.

„Wir appellieren an die Bürger, ab der April-Abfuhr ausschließlich die Gelben Tonnen zu nutzen“, so der Stenau-Chef. Ein Grund dafür ist, dass der Entsorger die Abfuhr ab dann mit sogenannten Seitenladern vornehmen wird. Diese Fahrzeuge können gleich zwei Tonnen auf einmal packen, hochheben und leeren. Zum Einsammeln waren bisher andere Wagen im Einsatz, in die die Mitarbeiter die dünnen Säcke per Hand hineingeworfen haben.

Tonnen paarweise zusammenstellen

In Zukunft sollten die Bürger also darauf achten, die Gelben Tonnen mit der Deckelöffnung zur Straßenseite hin bereitzustellen, so, wie auch schon bei Restmüll-, Papier- und Biotonnen verfahren werden soll. Denn nur dann können die modernen Seitenlader die Behälter entsprechend greifen. Sinnvoll ist es, die Tonnen paarweise zusammenzustellen, um zwei mit einem Hub entleeren zu können. Insbesondere in Wohngebieten verringere sich dadurch die Aufenthaltszeit der Fahrzeuge und damit sowohl Gefahrenpotenzial als auch Emissionen, heißt es von Stenau.

Wer Bedarf für eine zusätzliche, eine kleinere oder auch eine größere Gelbe Tonne hat, der kann sich nach Abschluss der Auslieferungsphase an die Hotline, Tel. 08 00 / 8 86 66 66, wenden.

Das gehört hinein

 

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