Barrierefreier Umbau des Bahnhofs
Grünes Licht aus Berlin

Drensteinfurt -

Als einer von 50 mittelgroßen Bahnhöfen in Deutschland wird der Haltepunkt in Drensteinfurt mit Bundesmitteln modernisiert. Der barrierefreie Umbau soll bis zum Jahr 2026 erfolgen. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Beschilderungen und höhere Bahnsteige.

Freitag, 26.02.2021, 14:41 Uhr aktualisiert: 26.02.2021, 14:54 Uhr
Der barrierefreie Umbau des Drensteinfurter Bahnhofs soll mit Bundesmitteln gefördert werden.
Der barrierefreie Umbau des Drensteinfurter Bahnhofs soll mit Bundesmitteln gefördert werden. Foto: Jeschke

Der Bahnhof in Drensteinfurt wird mit Bundesmitteln modernisiert. Darüber informiert der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup in einer Pressemitteilung.

„Der Bahnhof in Drensteinfurt ist einer von rund 50 mittelgroßen Bahnhöfen, in deren Umbau der Bund 140 Millionen Euro bis 2026 investiert. Ich freue mich sehr über diese tolle Nachricht aus Berlin für alle Bürgerinnen und Bürger von Drensteinfurt“, so der SPD-Abgeordnete. „Die Umbaumaßnahmen erfolgen in Kooperation mit den Ländern, die Landesmittel in gleicher Höhe ergänzen. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem barrierefreie Bahnsteigzugänge, Markierungen, Beschilderungen und höhere Bahnsteige.“

Die Förderung erfolgt im Rahmen des 1000-Bahnhöfe-Programms aus dem Koalitionsvertrag zur Sanierung und Attraktivitätssteigerung kleinerer und mittelgroßer Bahnhöfe. Umgesetzt werden die Umbaumaßnahmen von der Deutschen Bahn. Die Kategorie „mittelgroß“, in die Drensteinfurt fällt, umfasst die Nutzung des Bahnhofs durch 1000 bis 4000 Fahrgäste am Tag.

Schon Anfang Dezember hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum angekündigt, dass an dieser Stelle Bewegung in die Sache kommen wird. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) habe ihm im persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass Drensteinfurt ganz oben auf der Förderliste stehe. Grünes Licht kam nun aus Berlin, wo Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag die Umsetzung des 1000-Bahnhöfe-Programms verkündete. „Durch barrierefreien Umbau und Modernisieren erleichtern wir den Zugang zum Zug, verbessern die Informationen und machen die Stationen insgesamt attraktiver“, so Scheuer.

„Gas geben“ bei der Planung

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Carsten Grawunder über die Nachricht, dass es „nun endlich vorangeht, nachdem wir uns viele Jahre auf verschiedenen Ebenen dafür eingesetzt haben“. Nun müsse der NWL bei der Planung allerdings „Gas geben“. Denn dass Drensteinfurt in der – nicht alphabetischen – NRW-Liste als erster von insgesamt 14 Bahnhöfen aufgeführt ist, könnte laut Grawunder ein Indiz dafür sein, dass es zügig losgehen soll mit der Maßnahme.

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