Erste EP von „Her Majesty Calling“
Unterstützung kommt aus Rinkerode

Rinkerode -

Im „Drensteinfurter Kultursommer“ 2019 trat die Band „Her Majesty Calling“ in der Alten Dorfschänke auf. Den Kontakt hatte der Rinkeroder Uwe Herfurth hergestellt. Jetzt unterstützt er die Kölner Studenten dabei, ihre erste EP unter die Leute zu bringen.

Freitag, 05.03.2021, 09:11 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 09:20 Uhr
2019 war die Band „Her Majesty Calling“ zu Gast in der Alten Dorfschänke. Dafür hatte Uwe Herfurth (2.v.l.) gesorgt.
2019 war die Band „Her Majesty Calling“ zu Gast in der Alten Dorfschänke. Dafür hatte Uwe Herfurth (2.v.l.) gesorgt. Foto: privat

Es gab eine Zeit, da durfte man sich mit vielen anderen Menschen gemeinsam in einem Raum aufhalten, singen, tanzen und feiern . . . Einer dieser Abende aus dem Spätsommer 2019 dürfte vielen Rinkerodern in guter Erinnerung geblieben sein. Als Teil des „Drensteinfurter Kultursommers“ trat die Kölner Band „Her Majesty Calling“ in der Alten Dorfschänke auf. Den Kontakt hatte Uwe Herfurth hergestellt. Und er möchte die Truppe auch in dieser schwierigen Zeit ganz ohne Auftritte unterstützen.

Die vier Studenten Anna, Diana, Linda und Torben bilden das Quartett, das nun seine erste EP mit vier Songs veröffentlicht hat. 25 dieser Mini-CDs mit dem Titel „Live From The Attic“ liegen bei Uwe Herfurth im Schrank. Und er möchte sie an die weitergeben, die den besonderen Abend im September 2019 ebenfalls erlebt haben – und darüber hinaus auch an alle anderen Freunde der Folk-Musik.

Aufmerksam auf die Band geworden ist Herfurth vor knapp zwei Jahren. Mit seiner Doppelkopf-Runde hatte er einen Ausflug nach Köln unternommen. Die Männer landeten in einem Irish Pub – in dem „Her Majesty Calling“ an diesem Abend zufällig ein Konzert gaben. „Wir saßen direkt an der Theke, die Band in greifbarer Nähe. Und die war ziemlich gut“, erinnert sich der Rinkeroder.

„Geheimtipp“ kam gut an

Nach dem Auftritt kam er mit Bandleader Torben ins Gespräch, ließ sich dessen Nummer geben – und nahm später Kontakt zu Kulturamtsleiter Gregor Stiefel auf. In die Folk-Live-Reihe konnte der die Band zwar nicht gleich aufnehmen. Stattdessen wurde die Idee geboren, einen Auftritt in den Kultursommer zu integrieren. „Die Alte Dorfschänke war brechend voll, und alle waren begeistert“, freut sich Uwe Herfurth, dass sein „Geheimtipp“ so gut ankam. Stiefel sagte sogar zu, der Band in der Folk-Live-Reihe doch eine Chance zu geben.

Bekanntlich liegen sämtliche Kulturveranstaltungen seit einem Jahr mehr oder weniger auf Eis. Auch der Kölner Truppe fehlen die Einnahmen, mit denen sie ihr Studium finanziert. In dieser Zeit ist nun die erste EP entstanden, die zum Selbstkostenpreis von acht Euro zu haben ist. „Es sind vier Lieder voller Wehmut, Liebe und Warmherzigkeit“, schildert Uwe Herfurth. Wer eine der EPs erwerben und damit die Band unterstützen möchte, kann sich per E-Mail an uwe.herfurth@web.de wenden – und sich beim Hören an die geselligen Vor-Corona-Zeiten erinnern.

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