Wiederentdeckte Sammelleidenschaft
Das Opa-Enkelin-Projekt

Rinkerode -

Allerhand alte Schätze hat Heinrich Schürmann-Lohmann beim Aufräumen in Corona-Zeiten wiedergefunden: einen Koffer voller Kassetten – und seine Briefmarkensammlung. Zunächst skeptisch beäugt, hat mittlerweile auch Enkelin Marisa Spaß am Sammeln. Von Christiane Husmann
Samstag, 27.03.2021, 09:25 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.03.2021, 09:25 Uhr
Im Wohnzimmer hat Heinrich Schürmann-Lohmann Briefmarkenalben ausgebreitet, die er gemeinsam mit Enkelin Marisa bestückt.
Im Wohnzimmer hat Heinrich Schürmann-Lohmann Briefmarkenalben ausgebreitet, die er gemeinsam mit Enkelin Marisa bestückt. Foto: Christiane Husmann
Für eine Mark und dreißig Pfennig leistete sich Heinrich Schürmann-Lohmann sein erstes Briefmarkenalbum. Der Beginn einer Sammelleidenschaft, die er erst jetzt wiederentdeckte. Als Gastwirt hatte der Rinkeroder einfach keine Zeit, sich seinem Hobby zu widmen. Auch wenn er das Zepter in Sachen Gasthof „Lohmann“ längst an seine Tochter Bernadette übergeben hat, steht er ihr nach wie vor bei der Bewirtung der Gäste zur Seite – wenn Bewirtung möglich wäre… Bereits seit fünf Monaten ist das traditionelle Hotel-Restaurant „Lohmann“ coronabedingt geschlossen. Für Heinrich Schürmann-Lohmann eine gänzlich neue Situation. „Das kennen Papa und Mama doch gar nicht“, erklärt Bernadette Lohmann das Gefühl, sich in einer Zwangspause zu befinden. Wie die unfreiwillige Freizeit nutzen?
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