Situation in den Kitas
Eher Regelbetrieb als Notbetreuung

Drensteinfurt -

(Mit Video) Seit Montag sind auch die Kitas in Drensteinfurt wieder in der Notbetreuung. Da jetzt allerdings weitaus mehr Personen berechtigt sind, ihren Nachwuchs in die Einrichtungen zu bringen als noch im ersten Lockdown, sind die Betreuungszahlen weiter hoch. Bei 80 bis 90 Prozent liegt etwa die Quote in den vier katholischen Kitas im Stadtgebiet. Von Nicole Evering
Dienstag, 27.04.2021, 08:03 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 27.04.2021, 08:03 Uhr
Per Formular können Eltern die bedarfsorientierte Notbetreuung für ihr Kind anmelden.
Per Formular können Eltern die bedarfsorientierte Notbetreuung für ihr Kind anmelden. Foto: dpa
Anders als noch im ersten Lockdown, als nur Eltern mit systemrelevanten Berufen ihren Nachwuchs in die Kitas schicken durften, ist das Feld nun weiter gefasst. Die „bedarfsorientierte Notbetreuung“ ist „für die Familien offen, die die Betreuung wirklich nicht anders organisieren können“, heißt es in einem Elternbrief des NRW-Familienministeriums. Wer sie in Anspruch nehmen will, muss den Bedarf gegenüber der Kindertageseinrichtung oder der -pflegestelle in einer Eigenerklärung anmelden. Ein Grund muss dabei nicht angegeben werden. Man setzt also auf das Prinzip Freiwilligkeit. Doch das scheint kein so probates Mittel, um die Situation in den Einrichtungen zu entzerren.
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