Everswinkel
SPD will mehr Verkehrssicherheit

Freitag, 10.09.2010, 18:09 Uhr

Everswinkel - Mit einem Antragsbündel zu Fragen der Verkehrsführung, der Verkehrssicherheit und der Problematik der Verkehrsbelastung der Nord-Süd-Achse geht die SPD-Fraktion in die Planungsausschusssitzung am Dienstag. Schon länger beobachte die SPD mit Sorge die Situation an der Schulbus-Haltestelle Freckenhorster Straße gegenüber dem Boschweg. „Es gibt hier nur eine kleine befestigte Stellfläche, die bei 30 bis 50 wartenden Schülern in der Hauptabfahrtszeit nicht ausreicht und zur Gefährdung der querenden und stehenden Schüler führt.“ Da auf dieser Seite kein Bürgersteig vorhanden sei, müssten die Kinder aus den nördlichen Baugebieten die Fahrbahn zwei Mal überqueren. Die SPD möchte die Haltestelle auf die östliche Seite des Boschweges verlegen, wo die Situation gefahrloserer sei.

Außerdem sollen die Kosten für die Verkehrswerkstatt zur Nord-Süd-Achse offengelegt und das Ergebnis mit den Anwohnern diskutiert werden. „Durch eine solche Transparenz möchten wir auch mehr Akzeptanz bei den Betroffenen erreichen“, heißt es im Antrag. Auf eine Entlastung des Straßenzuges Bahnhof-, Hove- und Münsterstraße zielt ein weiterer Antrag. „Bei der Neubeschilderung des Kreisverkehrs Grothues sollte der Hinweis „Kühlcenter“ aufgenommen werden. „Ortsunkundige Fahrer von Tiefkühl-Lkw fahren trotz des Hinweises ,Milchwerke nach wie vor durch diese Straßen, obwohl der Weg über die Umgehungsstraße günstiger ist.“

Beim größten Verkehrsproblem, dem starken Lkw-Verkehr auf Bahnhof-, Warendorfer-, Berg- und Sendenhorster Straße, beantragt die SPD, dass die Verwaltung endlich die notwendigen Schritte einleite. „Wir brauchen ein Konzept, das eine Reduzierung dieser Verkehrsbelastung zum Ziel hat.“ Alternative Verkehrsführungen wie etwa über die alte Tanklagerstraße müssten dabei ebenso in Erwägung gezogen werden wie eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, damit durch Nutzung von Alternativ-Strecken dieser innerörtliche Engpass vermieden werde. Auch ortsansässige Unternehmer sollten in die Überlegungen mit einbezogen werden, um eventuell eine Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr zu erreichen. Außerdem plädiert die SPD, für mehr Geschwindigkeitskontrollen. „Da nach dem Verlauf der Verkehrswerkstatt grundlegend neue Erkenntnisse nicht zu erwarten sind, müssen wir jetzt aktiv werden.“

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