Everswinkel
Papa als Fakir, Mama als Clown

Dienstag, 15.03.2011, 10:03 Uhr

Everswinkel - „Denen schlottern die Knie“, verriet Zirkuspädagoge Edgar Hedergott am Montagmorgen in der Manege . 300 Paar Kinderaugen waren gespannt auf ihn gerichtet. Gemeint waren die Eltern und Lehrer, die hinter dem roten Vorhang auf ihren großen Auftritt warteten. Den ganzen Samstag hatten sie trainiert, um den Grundschülern eine farbenfrohe Vorstellung zu bieten. „Wir sind super zufrieden mit dem Ergebnis“, resümierte Dieter Schade den Probentag. „Das haben wir nicht zuletzt wegen der guten Stimmung im Team geschafft.“

Und die gute Stimmung sah man den Akteuren in der Manege an. Die Zauberer zauberten Tücher her und wieder weg und sorgten für staunende Gesichter bei den Kindern. „Guck mal, was meine Mama kann“, hörte man ein Kind von der Tribüne rufen. Für schallendes Gelächter sorgten die bunten Clowns in der Manege unter anderem mit Zirkusklassikern wie der Wilhelm-Tell-Nummer, bei der Schulleiter Linnemannstöns versuchte, einer Mutter eine Banane vom Kopf zu schießen. Gelungen ist ihm das natürlich zu Freude aller Kinder nicht. Große Augen machten die Grundschüler bei den Fakiren. Dass es tatsächlich möglich ist, sich mit nacktem Oberkörper auf ein Nagelbrett zu legen, bewies ein Vater eindrucksvoll. Auch die Feuerspucker beeindruckten die Kids sichtlich.

Nach der Vorstellung konnten die Grundschüler sich dann selbst für eine der Zirkusnummern als Workshop entscheiden. „Wir werden zusätzlich noch eine Trampolin-Nummer sowie Seiltanz für die Kinder anbieten, die wir mit den Eltern nicht einstudiert haben“ erklärte Hedergott den Ablauf. Der Schultornister kann getrost zu Hause bleiben, denn für den Rest der Woche steht der Zirkus „Grundolino“ auf dem Stundenplan. Die Meinungen, welche Nummer die beste war, gingen bei den Kindern auseinander. „Ich will Artistin sein“, waren sich viele Mädchen einig. Bei den Jungs standen die Fakire hoch im Kurs.

Wer am Ende welche Rolle in der Manege einnimmt, können sich alle Interessierten am Freitag und Samstag im Zirkuszelt auf dem Schulgelände ansehen. Dann werden die kleinen Stars in der Manege stehen und mindestens genau so großes Lampenfieber haben wie ihre Eltern.

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