Wechsel an der Spitze der DJK Rot-Weiß Alverskirchen
Zwölf Jahre Motor des Vereins

Alverskirchen -

Es ist zweifellos ein bedeutendes Kapitel in der Vereinsgeschichte: Zwölf Jahre lang lengte Ralf Geßmann an der Vorstandsspitze die Geschicke der DJK Rot-Weiß Alverskirchen. Eine Zeit, in der viel passiert ist, und eine Zeit, die ihm nach eigener Aussage „verdammt viel Spaß“ gemacht hat. Jetzt hat er den Chef-Sessel geräumt, um einem Nachfolger und dessen neuen Ideen Platz zu machen. Neuer Vereinsvorsitzender ist Ingo Bisping.

Dienstag, 14.02.2012, 11:02 Uhr

Wechsel an der Spitze der DJK Rot-Weiß Alverskirchen : Zwölf Jahre Motor des Vereins
Der neue Vorstand der DJK Rot-Weiß Alverskirchen (v.l.): Josef Laneri (Beisitzer), Ingo Bisping Vorsitzender), Heinz Bontrup (Beisitzer), Egbert Kemker (Beisitzer), Ralf Geßmann (Beisitzer), Manuela Droste-Schwinhorst (Geschäftsführerin Verwaltung), Mechthild Kemker (Kassiererin), Alina Uppenkamp (Jugendvorstand) Foto: Wehmeyer

Zwölf Jahre lang war Ralf Geßmann Vorsitzender des Sportvereins DJK Rot-Weiß Alverskirchen . Jetzt hat er sein Amt in andere Hände gelegt. Ingo Bisping , bislang stellvertretender Vorsitzender, wurde in der Jahreshauptversammlung des Vereins zum neuen Mann an der Spitze gewählt. Aber so ganz konnte und wollte sich Geßmann noch nicht aus der Vorstandsarbeit verabschieden. „Ich freue mich, dass uns Ralf als Beisitzer weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht“, zeigte sich sein Nachfolger zufrieden über Geßmanns Verbleib im Vorstand.

„Zwölf Jahre sind eine stattliche Zahl, und jetzt ist Zeit für neue Wege und neue Ideen“, leitete Geßmann die Wahl seines Nachfolgers ein. In seinem Rückblick auf seine Amtszeit zog der scheidende Vorsitzende eine durchweg positive Bilanz. „Wir haben das neue Umkleidegebäude errichtet und für die Fußballer mit dem Kunstrasenplatz eine Anlage geschaffen, die ihresgleichen sucht.“ Dabei habe er immer auf volle Unterstützung bauen können. „Es hat verdammt viel Spaß gemacht“, war ihm die Freude an seinem Amt anzumerken. Etwas Wasser musste Geßmann dennoch in diesen Wein schütten: „Wir haben uns von dem SC DJK Everswinkel derzeit sehr weit entfernt. Ich würde mich freuen, wenn sich dies bald ändert“, lautete sein Zukunftswusch.

Frank Wiesmann, bisher Beisitzer, rückte bei den weiteren Wahlen auf den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden, Mechthild Kemker als Kassiererin und Egbert Kemker als Besitzer wurden einstimmig wiedergewählt. Bestätigt wurde die Wahl von Silke Strump als neue Jugendvorstandsvorsitzende; sie hatte Carmen Hack abgelöst.

Zuvor hatte Geßmann bei seinem Jahresbericht noch einmal die Aktivitäten des Vereins in den vergangenen zwölf Monaten beleuchtet. „Wir stoßen im Fitnessbereich an unsere Kapazitätsgrenzen“, warf er einen etwas sorgenvollen Blick auf die Raumsituation. Deshalb solle der Versammlungsraum im Sportlerheim baulich so verändert werden, damit dort auch Übungsstunden stattfinden können. Bei der letzten Klausurtagung des Vorstandes sei die demografische Entwicklung ein wichtiges Thema gewesen. „Wir müssen Angebote entwickeln, damit die über 50-Jährigen uns die Treue halten“, sei ein Ergebnis bei der Betrachtung der Altersstruktur des Vereins gewesen. Insgesamt zeigte sich Geßmann mit der Mitgliederentwicklung zufrieden. Mit einem Anstieg um 45 Mitglieder im Jahr 2011 sei die 1000-er Grenze nur knapp verfehlt worden. „Seit 2003 haben wir 650 Mitglieder dazu gewonnen, damit gehört jeder zweite Alverskirchener unserem Verein an“, verkündete er nicht ohne Stolz. Traditionell stark sei der Verein im Fußballsport aufgestellt. „Auf 18 Mannschaften, davon 14 Jugendmannschaften, ist die Abteilung angewachsen.“ Das sei schon ein enormer Organisationsaufwand. Gestiegen sei auch die Zahl der Mitglieder der Tanzabteilung mit Kindern und Jugendlichen zwischen vier und 14 Jahren.

„Wir wollen Generationen verbinden, die Gemeinschaft fördern, das Sportangebot erweitern und Zukunftsfähigkeit schaffen“, nannte Geßmann die Ziele für 2012. Der Zukunftsfähigkeit diene auch die vorgeschlagene Anhebung der Beiträge. Die kommentarlose und einstimmige Akzeptanz der Anhebung von sechs auf acht Euro für Erwachsene und von 13 auf 16 Euro für Familien konnte der Vorstand wohl als Anerkennung für seine Arbeit verstehen. Auch Bürgermeister Ludger Banken sparte nicht mit Lob. „Sie haben ein super Sportangebot, eine tolle ‚Kundenbindung‘ und mit Ihrer Strategie für die Zukunft sind Sie genau auf dem richtigen Weg.“ Ehrungen gab es auch: Susanne Börding, Silvia Czempik und Monika Vorholt halten dem Verein seit 25 Jahren die Treue.

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