Fit-ab-50-Gruppe drei Tage mit dem Rad auf Tour
Sehenswertes entlang der Ems

Everswinkel -

Das Wetter passte, die Strecke war attraktiv, und die Stationen sehenswert: Drei Tage lang war die Fit-ab-50-Gruppe mit Fahrrädern auf der Emsroute zwischen Lingen und Emden unterwegs. Ein Höhepunkt für die 24 Teilnehmer war die Besichtigung der Meyer-Werft.

Mittwoch, 27.06.2012, 07:06 Uhr

24 Teilnehmer zählte die Fit-ab-50-Gruppe, die drei Tage lang die Emsroute von Lingen nach Emden befuhr. Mit dem Zug war es nach Lingen gegangen, bevor die Radler zunächst den Geester See und das Moor-Museum mit dem größten Tiefpflug der Welt ansteuerten, um dann weiter nach Meppen zu fahren, wo Ems und Hase zusammenfließen und die Innenstadt mit der barocken Gymnasialkirche und dem alten Rathaus mit eindrucksvollem Renaissancegiebel besichtigt wurde. Wenige Kilometer weiter war das Seefahrer-Städtchen Haren an der Ems mit seinem Museumshafen erreicht.

Anlaufpunkt des zweiten Tages war die Magnetschwebebahn in Lathen. Da die nicht mehr in Betrieb ist, waren lediglich noch das Ständerwerk und der Waggon zu sehen. Ein Film über die Entstehung und Entwicklung der Magnetschwebebahn im Touristik-Zentrum Lathen vermittelte ein Bild vom Projekt. Höhepunkt des Tages war nachmittags die Besichtigung der Meyer Werft . Der Privatführung für die Gruppe ging ein Film über die 200-jährige Geschichte des Familienunternehmens voraus. Im Besucherzentrum erlebten die Ausflügler hautnah, wie für Reedereien wie etwa AIDA Cruises Schiffe gebaut werden. Von Besuchergalerien gab es Einblicke in den Rumpf der im Bau befindlichen Kreuzfahrt-Riesen.

Der dritte Tag brachte die Everswinkeler weiter durch Ostfriesland in Richtung Emden. In alten Hafen von Weener legten die Radler einen kurzen Stopp ein, um den Durst zu löschen. Die Stadt Leer ließ die Gruppe rechts liegen, um über die Sieldörfer Critzum und Jemgum nach Ditzum zu gelangen. Da die Fähre nur stündlich fährt, gab es genügend Zeit, um sich in diesem malerischen alten Fischerdorf umzuschauen und sich zu stärken. Mit der Fähre gelangte die Gruppe auf die gegenüberliegende Emsseite nach Petkum. Nach einem Abstecher zum Emssperrwerk Gandersum führte die letzte Etappe nach Emden. Im dortigen Bahnhof wurden die 24 Fahrräder wieder in den Zug verladen. Da der Wettergott mitgespielt hatte und alle Teilnehmer von Pannen verschont geblieben waren, war die Freude über eine schöne und informative Reise groß. Viele der Mitfahrer freuen sich schon auf die nächste Tour im Herbst, wenn es für zwei Tage nach Dötlingen an die Hunte geht.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/967382?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F128%2F702714%2F1044128%2F
Nachrichten-Ticker