Ausstellung eröffnet: Kölner Künstler Karl Fuck zeigt abstrakte Werke im Rathaus
Viel Raum für Interpretationen

Everswinkel -

Er ist freischaffender Künstler in Köln, hat Grafik und Design studiert und war Meisterschüler an der Kölner Malakademie in der Meisterklasse von Prof. Knabe. Die bevorzugte Technik des mittlerweile 70-Jährigen ist die Ölmalerei. Jetzt stellt Karl Fuck einen Teil seiner jüngeren Werke im Everswinkeler Rathaus aus. Titel der Ausstellung: „Kunst ist immer anders“.

Mittwoch, 03.10.2012, 09:10 Uhr

Ausstellung eröffnet: Kölner Künstler Karl Fuck zeigt abstrakte Werke im Rathaus : Viel Raum für Interpretationen
„Heitere Unordnung“ lautet der Titel des Bildes, das der Kölner Künstler Karl Fuck diesem Werk gegeben hat. Die Ausstellung seiner Bilder ist bis zum 4. November im Rathaus zu sehen. Foto: Wehmeyer

Werke des Kölner Künstlers Karl Fuck sind derzeit im Everswinkeler Rathaus zu sehen. „Wie kommt ein Kölner Maler nach Everswinkel ?“, formulierte Karl Fuck bei seiner Begrüßung zur der Ausstellungseröffnung am Montagabend selbst die naheliegende Frage, um sie auch umgehend zu beantworten. „Freunde von uns wohnen seit zweieinhalb Jahren hier und haben mir vorgeschlagen, meine Bilder hier zu präsentieren.“ Seine Freunde sind die Eheleute Sonja Renner und Andreas Rausch .

„Angeregt durch die Ausstellungen des Kulturkreises haben wir Karl Fuck diesen Vorschlag gemacht“, erzählt Andreas Rausch. Über den Verkehrsvereinsvorsitzenden Fred Heinemann liefen die Kontakte zur Gemeindeverwaltung, die dann grünes Licht gab.

„Wenn ich sonst in Galerien ausstelle, sind die Wände weiß. Meine Bilder hier vor dem westfälischen Klinker zu präsentieren, hat mich sehr gereizt“, verweist Fuck auf eine Besonderheit der Everswinkeler Ausstellung. Vielfältig sind die Themen, mit denen sich Fuck in seinen überwiegend dem abstrakten Expressionismus zuzuordnenden Werken auseinandersetzt. Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, die drohende Schließung des Opelwerks in Bochum oder die Verschwendung von Steuergeldern, die im Kulturhaushalt fehlen, haben den Künstler ebenso inspiriert, wie der Tsunami , der Krieg in Afghanistan und die Deutsche Einheit. Aber auch leichtere Themen finden sich. So wurden die Eindrücke auf der Vulkaninsel Lanzarote in flammenden Rottönen festgehalten. Und die „Heitere Unordnung“ lässt dem Beobachter weiten Interpretationsspielraum.

„Ich habe zu jedem Bild meine Geschichte, der Betrachter muss seine selbst entdecken“, erläutert Fuck bei einem Rundgang die Entstehung, aber auch die Intention seiner Bilder. Dabei macht er keinen Hehl daraus, dass sich vieles aus spontanen Emotionen heraus entwickelt hat.

„Kunst ist immer anders“, hat der Kölner als Thema für die Zusammenstellung der Bilder gewählt. Sie seien überwiegend in den letzten Jahren entstanden. Die Werke sind noch bis 4. November während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Sie können auch käuflich erworben werden. Preise und Kontaktdaten finden sich unter den Bildern.

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