Kulturkreis-Versammlung
Erneuter Wechsel an der Spitze

Everswinkel -

Viele Jahre Vorstandsarbeit, aber nur ein Jahr an der Spitze: Wegen seines Umzugs nach Münster hat Frank Scheffer den Vorsitz des Kulturkreises Everswinkel abgegeben. Sein Nachfolger ist Martin Kirschke. Der zog in der Mitgliederversammlung eine positive Bilanz des Kulturjahres 2012. Bei den 15 Veranstaltungen seien rund 2 900 Besucher gezählt worden.

Donnerstag, 21.03.2013, 07:03 Uhr

Bilanz und Ausblick beim Kulturkreis: Susanne Müller (Arbeitskreis „Literatur“), Martin Kirschke (Vorsitzender), Ingrid Leidreiter (Arbeitskreis „Musik und Kabarett“), Herbert Schulze (Arbeitskreis „Bildende Kunst“), Carolin Wolff (Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche“ und Beisitzerin) und Schatzmeisterin Silvia Thomaschik. (v.l.). Es fehlen Walter Mexner (stellvertretender Vorsitzender), Rüdiger Möllmann (Beisitzer) und Michael Langer (Schriftführer).
Bilanz und Ausblick beim Kulturkreis: Susanne Müller (Arbeitskreis „Literatur“), Martin Kirschke (Vorsitzender), Ingrid Leidreiter (Arbeitskreis „Musik und Kabarett“), Herbert Schulze (Arbeitskreis „Bildende Kunst“), Carolin Wolff (Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche“ und Beisitzerin) und Schatzmeisterin Silvia Thomaschik. (v.l.). Es fehlen Walter Mexner (stellvertretender Vorsitzender), Rüdiger Möllmann (Beisitzer) und Michael Langer (Schriftführer). Foto: Wehmeyer

Er ist ein Mann der ersten Stunde im Kulturkreis Everswinkel . Er hat viele Jahre in der ersten Reihe gestanden und hatte 2012 den Vorsitz übernommen. Bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Heimathaus erklärte Frank Scheffer , dass er sich in die zweite Reihe zurückziehen möchte. Grund dafür sei die Verlegung seines Wohnsitzes nach Münster . Er habe deshalb diese Funktion nicht mehr so ausführen können, wie es erforderlich sei. An seine Stelle tritt Martin Kirschke , der im vergangenen Jahr zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden war. „Ich fühle mich dem Verein sehr verbunden und übernehme deshalb gerne diese Aufgabe“, sagte Kirschke.

Für seine Nachfolge auf dem Stellvertreterposten hatte sich Walter Mexner bereiterklärt. Mexner war an diesem Abend allerdings verhindert. Seine Kurzvorstellung übernahm seine Ehefrau Elisabeth. „Man kann nicht immer nur von der Arbeit des Kulturkreises profitieren, man muss auch selber etwas dafür tun“, sei seine Auffassung, und er habe die Kandidatur deshalb gerne angenommen. Auch der Posten eines Beisitzers stand zur Wiederwahl: Rüdiger Möllmann wurde in seinem Amt bestätigt.

Ganz ohne Dankesworte wollte der frischgebackene Vorsitzende seinen Vorgänger nicht aus dem Vorstand entlassen. „Du hast mir einmal gesagt, dass Du nicht nur gerne die Veranstaltungen organisierst, sondern dass Du mit den Begegnungen auch viele schöne Erinnerungen verbindest“, plauderte Kirschke ein wenig aus dem „Nähkästchen“. Dass viele der Künstler mehrmals den Weg nach Everswinkel gefunden haben, zeige, dass sie sich hier wohlgefühlt haben, „und das ist Dein Verdienst gewesen.“ Wie einen kleinen Film ließ Kirsche die aktiven Jahre des scheidenden Vorsitzenden noch einmal Revue passieren. „230 Veranstaltungen in 17 Jahren sind eine beachtliche Leistung“, zog er eine stolze Bilanz.

Den Wahlen vorangegangen waren Rückblick und Ausblick auf die Veranstaltungen des Kulturkreises. Noch in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender nannte Kirschke bemerkenswerte Zahlen für das Jahr 2012. „Bei insgesamt 15 Veranstaltungen hatten wir rund 2 900 Besucher“, berichtete er. Die Highlights reichten von Theaterveranstaltungen für Kinder über „Lachen live“, „Mimi Crie‘s Traumfrau“, die Küchenlieder mit „Henriette Davidis“, „Bücherwürmer und Rosinenschnecken“ bis hin zu sechs Mal „Bühne frei“ mit 900 Besuchern und der Ausstellung „Körperwelten“ mit Stefan Rosendahl mit 1 100 Besuchern.

Zufrieden mit der finanziellen Entwicklung zeigte sich Schatzmeisterin Silvia Thomaschik. „Die veranschlagten Kosten für die Veranstaltungen wurden fast genau eingehalten“, lobte sie die Arbeit der Arbeitskreise für diese Punktlandung.

Attraktiv und abwechslungsreich ist auch das Programm der kommenden Monate, das von den Sprechern der Arbeitskreise vorgestellt wurde. Für den Arbeitskreis „Bildende Kunst“ verwies Herbert Schulze auf die Modenschau „Schokomada“ im Rahmen des IGSE-Frühlingsfestes am 21. April und auf die für Ende September geplante Ausstellung im Rathaus mit den Thema „Gehaltvolles Angebot“ unter Mitwirkung des Künstlerinnen-Forums Münsterland. Schon für den 11. April kündigte Ingrid Leidreiter das Joscho Stefan Quartett in der Festhalle an. Evelyn Berg nannte für den Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche“ das „Improtheater“ am 18. Oktober und das Kindertheater „Gefühle und Süßigkeiten“ am 10. November. „Schokoladenkrimis und andere Süßigkeiten“, kündigte Susanne Müller vom Arbeitskreis „Literatur“ für den 8. November an.

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