Gemeinde und RWE stellen Elektroauto und Ladesäule vor
Nach dem E-Bike nun das E-Auto

Everswinkel -

„In Sachen Elektromobilität können wir schon jetzt mit dem wuchern, was wir getan haben“, sieht Bürgermeister Ludger Banken die Gemeinde Everswinkel bei der Nutzung dieser zukunftsweisenden Antriebstechnologie auf einem guten Weg. „Als Dienstfahrrad nutzen wir schon länger ein Pedelec, und zwei weitere E-Bikes werden derzeit vom Verkehrsverein für Touristen bereitgestellt.“ Was lag da näher, als bei dem Ersatz des in die Jahre gekommenen Dienstwagens ein Elektro-Fahrzeug zu erwägen.

Samstag, 18.05.2013, 08:05 Uhr

Elektroauto und Ladesäule: Bürgermeister Ludger Banken, GWE-Geschäftsführer Thomas Spieß, RWE-Kommunalberater Manfred Rickhoff und Umweltberater Bernd Schumacher (v.l.)
Elektroauto und Ladesäule: Bürgermeister Ludger Banken, GWE-Geschäftsführer Thomas Spieß, RWE-Kommunalberater Manfred Rickhoff und Umweltberater Bernd Schumacher (v.l.) Foto: Wehmeyer

„Wir haben die Kooperation mit den RWE und den Gemeindewerken gesucht und sind dabei auf offene Ohren gestoßen“, freut sich Banken. Die RWE habe sich mit einem erheblichen Anteil an der Beschaffung beteiligt. Die Wahl sei auf den großräumigen Renault-Kangoo gefallen, da das Fahrzeug zum großen Teil für Transportzwecke innerhalb den Gemeindegebietes verwendet werde. Den ökologischen und wirtschaftlichen Aspekt beleuchtet Umweltberater Bernd Schumacher : „Während unser betagter VW-Golf auf Kurzstrecke etwa zehn Liter pro 100 Kilometer benötigte, liegt das Äquivalent hinsichtlich Verbrauch und Kosten des neuen Fahrzeugs bei etwa drei Litern.“ Inzwischen werde das Auto von den Beschäftigten sehr gerne gefahren, denn es sei sehr leise und habe bei seinen 60 PS eine sehr gute Beschleunigung.

„Wir sind derzeit dabei, eine öffentlich nutzbare Lade-Infrastruktur aufzubauen“, berichtet RWE-Kommunalberater Manfred Rickhoff . Und so ziert die erste für jedermann nutzbare Schnellladestation im Kreis Warendorf jetzt die Westseite des Rathauses. „Besitzer von Elektroautos, die diese Station nutzen wollen, können sich entweder bei uns registrieren lassen, oder über ein Mobiltelefon mit uns Kontakt aufnehmen,“, erklärt Rickhoff den „Tankvorgang“. „Im letzteren Fall werden die Stromkosten über die Handyrechnung erhoben.“ Interessant ist auch die Rechnung, die der RWE-Experte aufmacht. „Für 100 Kilometer Fahrstrecke betragen die Stromkosten nur etwa vier Euro.“

„Dass der Schriftzug ‚Gemeindewerke Everswinkel‘ auf dem Auto steht, hat auch seine Bedeutung“, übergibt Bürgermeister Banken bei dem Pressetermin das Wort an GWE-Geschäftsführer Thomas Spieß. „Die Batterien für Elektro-Fahrzeuge werden gemietet, und wir übernehmen bei dem neuen Dienstwagen die Mietkosten“, erläutert Spieß seinen Teil der Kooperation. Für Kunden der Gemeindewerke, die über ein Elektro-Auto verfügen, hat Spieß eine Überraschung im Gepäck: „Die ersten drei Anrufer, die sich bei uns melden, erhalten einen Stromgutschein im Wert von 100 Euro“, teilt er mit. „Das reicht für eine Fahrstrecke von rund 2 500 Kilometern“, unterstreicht Spieß noch einmal die ge-ringen Verbrauchskosten von Elektroautos.

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