CDU erfreut über Everswinkel-Bon / Belebung des Magnusplatzes im Blick
Ideen für den Ortskern

Everswinkel -

Hoch erfreut zeigt sich die CDU Everswinkel, dass die IGSE nun den „Everswinkel Bon“ ins Leben rufen will, sei dies doch Thema eines jüngst stattgefundenen Gesprächs zwischen Vertretern der IGSE und der CDU gewesen. Auf Einladung der CDU waren zahlreiche Selbstständige in die Gaststätte Arning gekommen, um die Situation an Vitusstraße und Magnusplatz zu diskutieren.

Freitag, 20.09.2013, 07:09 Uhr

„Wir wollen miteinander nicht übereinander sprechen“, begründet der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Folker den Entschluss zu diesem Gespräch. Bei allen Entscheidungen, die hinsichtlich der Attraktivierung des Ortskerns getroffen werden, sei es wichtig, die Kaufleute mit einzubinden; denn sie seien wichtige Partner, die es ins Boot zu holen gelte, teilt die CDU in einer Presseinformation mit.

Verschiedene Ideen seien in dem Gespräch aufgeworfen worden. „Wie wäre es denn mit einem ‚Everswinkel-Bon‘?“, fragte Torsten Schwarthoff in die Runde. In Telgte laufe dieses Konzept sehr gut. Bei den beteiligten Kaufleuten könne ein Bon gekauft und dann in allen teilnehmenden Geschäften wieder eingelöst werden. Dies sei eine tolle Geschenkidee, die auch über die Grenzen Telgtes hinaus Werbewirkung erzeuge.

Von der CDU kam auch der Gedanke, die Vitusstraße an verschiedenen Samstagen abends etwa für eine „Everswinkeler Gourmetmeile“ zu sperren. Gerade bei den Wirten sei dieser Vorschlag aber auf wenig Gegenliebe gestoßen. „Wir haben nicht das Personal, um regelmäßig Biergarten und Straßengastronomie zu betreiben“, habe Elke Arning erklärt. Auch von einer mobilen Sperrung oder anderen verkehrlichen Regelungen wie einer Einbahnstraße oder Sackgassenlösung hielten die Kaufleute wenig. „Unsere Kunden wollen bequem einkaufen, da müssen sie bis zum Ladenlokal vorfahren können. Wir leben vom Durchgangsverkehr auf der Vitusstraße“, habe Silvia Kirschke von der Fleischerei Frohne die Haltung der IGSE begründet.

Eine weitere Baustelle sei die Belebung des Magnusplatzes . Schwarthoff habe anhand von verschiedenen Skizzen und Layouts angeregt, eventuell für die Wochenenden, speziell aber für den Wochenmarkt ein mobiles, schnell aufzubauendes Zelt zu installieren. „Hier können sich Vereine und Gewerbetreibende, also insbesondere unsere Gastro-Betriebe präsentieren. Aber auch für den ein oder anderen ‚Hidden Champion‘ könnte ein Stand auf dem Wochenmarkt interessant sein, um sich mal ins Gedächtnis der Everswinkeler zu rufen“, so Schwarthoff. Wichtig sei laut Folker, den Magnusplatz dazu zu machen, wie er geplant worden sei: als ein Platz in der Mitte der Gesellschaft. Diese Idee stieß bei den Kaufleuten auf offene Ohren. Gemeinsam wollen IGSE und CDU das Projekt weiter verfolgen.

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