Osteoporose-Selbsthilfegruppe: Apotheker-Vortrag über Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und mehr
Fit durch gesunden Lebenswandel

Everswinkel -

Über den richtigen Umgang mit Medikamenten, über Nahungsergänzungsmittel und über Schüssler-Salze im Zusammenhang mit der Osteoporose-Erkrankung referierte Apotheker Dr. Oliver Röttger im DRK-Heim. Eingeladen hatte die Osteoporose-Selbsthilfegruppe. Bärbel Schwinning vom Vorstand konnte dazu zahlreiche Interessierte begrüßen.

Donnerstag, 10.04.2014, 07:04 Uhr

Risikofaktoren und Prophylaxe nahmen im Vortrag des Apothekers zunächst einen breiten Raum ein. „Die größte Knochendichte hat der Mensch mit 30 Jahren, von da ab gilt es, den Körper möglichst gut zu erhalten“, unterstrich er die Notwendigkeit eines gesunden Lebenswandels . Mit Bewegungsmangel, Ernährungsfehlern, Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss nannte er einige negative Aspekte. Aber auch Arthritis, Diabetes, Transplantationen und Tumorerkrankungen würden den Eintritt der Osteoporose begünstigen. Das gelte auch für manche Arzneimittel, denn unter dem Gesichtspunkt „keine Hauptwirkung ohne Nebenwirkung“, könnten diese ebenfalls einen Risikofaktor darstellen.

„Der Prophylaxe aber auch der Therapie dienen eine ausreichende Bewegung an der frischen Luft von etwa 30 Minuten täglich, eine gesunde Ernährung mit kalziumhaltigen Produkten wie grünen Gemüsen, kalziumhaltigen Mineralwasser oder auch Milch“, schlug Röttger vor. Kalzium-Räuber seien dagegen Koffein, Süßigkeiten, Salz sowie Fleisch und Wurst. „Aber in Maßen genossen ist das kein Problem“, konnte er eine leichte „Entwarnung“ vermitteln.

„Bei den Arzneimitteln unterscheiden wir zwischen Medikamenten , die den Knochenabbau hemmen und denen, die die Kalziumkonzentration erhöhen“, erläuterte Röttger die ärztliche Behandlung der Krankheit. Zudem gebe es Kombinationspräparate zusammen mit Vitamin D3-Zusätzen.

Zum Thema Schüssler-Salze erklärte der Apotheker die homöopathische Wirkung der Salze auf die Zellen im menschlichen Körper. „Gesundheit erlangt man durch Ausgleich des Salzverlustes in den Zellen“, sei die Theorie von Dr. Schüssler gewesen. Dazu habe er Salze mit unterschiedlichen Wirkungsspektren entwickelt.

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