SPD besucht Osteoporose-Selbsthilfegruppe
Mix aus Aufklärung und Geselligkeit

Everswinkel -

Im Rahmen ihrer Besuche bei verschiedenen Everswinkeler Selbsthilfegruppen suchte die SPD mit Dr. Wilfried Hamann, Marc Schmidt und Irene Meier nun das Gespräch mit der Osteoporose Selbsthilfegruppe, die vor zwölf Jahren von Dorothea Gödel ins Leben gerufen und fünf Jahre von ihr als Vorsitzende geleitet wurde. Ihr folgte Ingeburg Bosenius für ebenfalls fünf Jahre, seit zwei Jahren kümmert sich aktuell Bärbel Schwinning um die Arbeit der Gruppe.

Mittwoch, 21.05.2014, 07:05 Uhr

„Momentan haben wir 24 Mitglieder im Alter von 62 bis 87 Jahren“, berichtete Schwinning zusammen mit Gödel von der aktuellen Situation. „In der Vergangenheit hatten wir durchaus auch schon männliche Teilnehmer, zurzeit gibt es nur weibliche Mitglieder.“ Dabei betreffe die Osteoporose durchaus nicht nur Frauen, aber die seien oft deutlich stärker für die Erkrankung sensibilisiert und kümmerten sich häufiger um die Vorbeugung. Häufig würden Knochenbrüche gar nicht unmittelbar mit der Osteoporose-Erkrankung in Verbindung gebracht, deshalb sei in solchen Fällen eine gründliche Patientenanamnese so wichtig; denn nicht jeder leichte Sturz eines älteren Menschen müsse gleich zu einem Knochenbruch führen.

„Ab dem Alter von 30 Jahren nimmt bei uns Menschen die Knochendichte ab, aber dieser Prozess verläuft individuell sehr unterschiedlich und wird stark von den jeweiligen Lebensumständen beeinflusst“, berichtete Schwinning. Einen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Knochendichte könnten auch zusätzliche Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs haben. In der Information und der Unterstützung zur Vorbeugung sehe die Selbsthilfegruppe ihre wichtigste Aufgabe. So mache Bewegung in der Gruppe mehr Spaß und erleichtere es, die Regelmäßigkeit einzuhalten. „Zusätzlich zur allgemeinen Steigerung der Fitness sollen mit den Gymnastikübungen aber noch weitere Ziele verfolgt werden, wie das Training spezieller Muskelpartien, Sturzprophylaxe und Balancetraining.“

Neben dem körperlichen Training gebe es in der Selbsthilfegruppe auch Übungen zum „Gehirnjogging“, um Unfälle durch Konzentrationsdefizite zu vermeiden. Zudem helfe die Gruppe auch bei Fragen zu Anträgen für Anwendungen oder berate zum Kontakt mit Kranken- und Pflegekassen.

An jedem 1. Montag im Monat treffen sich die Mitglieder um 15 Uhr im DRK-Haus. „Darüber hinaus werden jedes Jahr ein Sommerfest, ein Weihnachtsabend und ein Theaterabend organisiert“, erklärte Schwinnig dem SPD-Vorsitzenden Dr. Wilfried Hamann. „Wir wünschen uns einen Mix aus fröhlichem Zusammensein verbunden mit gesundheitlicher Aufklärung“, fasste sie das Anliegen der Selbsthilfegruppe zusammen. „Interessierte, gerne auch Männer, können entweder zum Treffen kommen oder Kontakt aufnehmen unter ✆ 72 09.

Weitere Informationen im Internet unter:

 

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