CDU und Landrat zu Gast im Unternehmen Uennigmann
Tempo-30-Zone für Gewerbegebiet gefordert

Everswinkel -

Das Unternehmen Uennigmann Landmaschinen Metallverarbeitung war das Ziel von Landrat Dr. Olaf Gericke, der Landtags- und Kreistagsabgeordneten Astrid Birkhahn und einer Delegation der CDU Everswinkel. Bei einer Führung durch den Betrieb erläuterte Inhaber und Geschäftsführer Albert Uennigmann zusammen mit seinem Sohn Patrick Uennigmann die Produktpalette des 25 Mitarbeiter starken Betriebs.

Freitag, 23.05.2014, 07:05 Uhr

1977 gegründet und bereits 1979 von der Bahnhofstraße an den Boschweg verlegt, baute Uennigmann seinen Betrieb kontinuierlich von einem kleinen Landmaschinenunternehmen zu einem Metallverarbeitungsbetrieb aus. Mittlerweile gehören auch Schlossereiarbeiten zum Angebot. Neben einem bestimmten Programm an Produkten, die der Betrieb auf Abruf liefern kann, gehören auch Spezialanfertigungen auf Kundenwunsch zum Leistungsspektrum der „Uennigmänner“, egal ob spezielle Anbaugeräte für die Baumaschinenindustrie oder Stahlprodukte für den Gartenbau. Immer dazu gehören seit jeher auch die Landmaschinen und Kleingeräte für den heimischen Garten vor Ort. Die „John Deere“-Traktoren aus dem Hauptwerk in Mannheim sind der ganze Stolz von Albert Uennigmann. Auch hier kann er seinen Kunden das gesamte Spektrum vom Traktor bis zum kleinsten Ersatzteil bieten, heißt es in der Presseinformation der CDU .

In Richtung Kommunalpolitiker habe Uennigmann den Wunsch geäußert, dass die Straßen in den Gewerbegebieten zu Tempo-30-Zonen gemacht würden. Denn wegen des Platzmangels habe er viele Gewerbeflächen gepachtet. Es sei viel zu gefährlich, wenn die Autofahrer mit 50 oder 60 Kilometern pro Stunde durch den Bereich führen.

Ebenso habe Uennigmann in dem Gespräch den Facharbeitermangel herausgestellt. „Alle reden immer davon, dass die jungen Leuten studieren sollen und tun gleich so, als seien Nichtakademiker schlechtere Menschen. Es kann nicht angehen, dass ein guter Schlosser weniger verdient als ein schlechter Akademiker.“ Landrat Gericke pflichtete ihm bei und ergänzte, „unsere Betriebe bieten gute Arbeitsplätze. Die übrigen Rahmenbedingungen wie günstiges Bauland und Kinderbetreuungsplätze müssen wir in Politik und Verwaltung schaffen.“

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