Zweiter Teil der WN-Serie zu Fragen rund ums Glasfaser-Projekt
„Daseins- und Dableibens-Vorsorge“

Everswinkel -

Die Gemeindeverwaltung und das Unternehmen Deutsche Glasfaser möchten die beiden Ortsteile Everswinkel und Alverskirchen mit einem Glasfaser-Anschluss an das Breitband-Netz anschließen. Die Deutsche Glasfaser setzt eine Anmeldequote von 40 Prozent der jeweiligen Haushalt in Everswinkel und Alverskirchen als Voraussetzung für die Verwirklichung an. Die Frist läuft bis zum 4. Juli. Derzeit liegt die Anmeldequote in Everswinkel bei acht Prozent, in Alverskirchen bei 16 Prozent.

Donnerstag, 02.06.2016, 15:06 Uhr

Zweiter Teil der WN-Serie zu Fragen rund ums Glasfaser-Projekt : „Daseins- und Dableibens-Vorsorge“
Foto: WN

In einer kleinen Serie behandeln die WN einige wesentliche Fragen zu dem Thema. Die Antworten lieferten der zuständige Projektleiter der Deutschen Glasfaser , René Fuchs , und die Gemeindeverwaltung .

Welche weiteren Vorteile gibt es, die das Angebot so einzigartig machen?

Besonders stehe natürlich die schnelle Datenverarbeitung im Vordergrund. „Die Leitungen sind zudem unempfindlich gegenüber Störungen und somit ist ein stabiler Datentransport garantiert“, so Projektleiter Fuchs. In Gewerbegebieten , in denen Glasfasernetze verlegt worden seien, siedelten sich besonders gerne Unternehmen an, da dort die entsprechende Infrastruktur verfügbar ist. Auch für Schule und Beruf spiele schnelles Internet eine wichtige Rolle. Selbst in der Freizeitgestaltung seien schnelle Datenleitungen unerlässlich. „Deshalb ist ein Anschluss an ein zukunftsorientiertes Glasfasernetz von immenser Bedeutung und somit die Wertsteigerung einer jeden Immobilie.“ Gerade für eine ländlich geprägte Gemeinde sei es wichtig, hier nicht den Anschluss zu verlieren. „Denn wenn es nicht gelingt, den Ort zukunftsfähig auszurichten, verliert man auf Dauer die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Chancen. Glasfaser ist Daseins- und auch Dableibens-Vorsorge.“

Was muss ich tun, wenn ich einen Glasfaseranschluss beantragen möchte?

Interessenten füllen einen Antrag über ein Glasfaserprodukt mit der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser aus und geben diesen beim Service Point in den Räumlichkeiten der Gemeindewerke Everswinkel GmbH an der Hovestraße ab. „Dabei handelt es sich um einen üblichen Telekommunikationsvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten.“ Dieser Antrag/Vertrag werde jedoch erst wirksam, wenn zum einen die 40-Prozent-Quote in der Nachfragebündelung erreicht werde und zum anderen auch das Begehungsprotokoll des Tiefbauers von dem Bürger unterzeichnet wurde. „Das heißt, bei Erreichen der Quote wird der Tiefbauer gemeinsam mit dem Hausbesitzer den Ort des Anschlusses im Haus festlegen und ein Begehungsprotokoll darüber fertigen, das auch entsprechend vom Hauseigentümer zu unterzeichnen ist. Andernfalls ist der Vertrag hinfällig.“

 Fortsetzung folgt

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