„Oliver Twist“
Beeindruckendes Gemeinschaftswerk

Everswinkel -

Bestes Theater für Jung und Alt boten in der großen Halle der Freien Waldorfschule 24 Schüler der 8. Klasse zusammen mit vielen Helfern hinter oder vor der Bühne.

Samstag, 08.10.2016, 05:17 Uhr
„Oliver Twist oder der Weg des Fürsorgezöglings“ brachten 24 Achtklässler der Waldorfschule gekonnt auf die Bühne. Die Zuschauer waren von der schauspielerischen Leistung, den Kostümen und dem Bühnenbild begeistert.
„Oliver Twist oder der Weg des Fürsorgezöglings“ brachten 24 Achtklässler der Waldorfschule gekonnt auf die Bühne. Die Zuschauer waren von der schauspielerischen Leistung, den Kostümen und dem Bühnenbild begeistert. Foto: Kalsow

Zur Aufführung gebracht wurde die Geschichte des Findelkindes und Waisenjungen Oliver Twist , der nach dem Tod seiner Mutter zunächst in einem Armenhaus einer englischen Kleinstadt aufwächst und mehrere unangenehme, aber auch einige wertvolle Stationen durchlebt.

„Oliver Twist oder der Weg des Fürsorgezöglings“ ist der Titel eines der bekanntesten Gesellschaftsromane des bedeutenden englischen Schriftstellers Charles Dickens (1812-1870). Die Geschichte des Romans passt sehr gut in die heutige Zeit und wurde auch wohl deshalb für das Klassen-Spiel der 8. Klasse ausgewählt. Für die Gesamtorganisation zeichnete Klassenlehrerin Dorothea Liess verantwortlich, Regie führte in Profi-Manier Benjamin Lenert und den gelegentlich eingebundenen Gesang der Aktiven begleitete Natalie Omanadze am Klavier. Dorothea Liess richtete bei der Begrüßung des Publikums, das alle 400 bereitgestellten Sitzplätze belegte, herzlichen Dank an alle, die das Ereignis erst möglich gemacht haben. Dazu zählten die örtliche Sparkasse Münsterland Ost sowie weitere Sponsoren und Programmheftinserenten. Selbst für die Bereitstellung eines kalten Büfetts hatten sich Eltern der Waldorfschüler engagiert.

Besondere Beachtung neben dem engagierten Spiel der jungen Künstler fand das imposante Bühnenbild, das in Eigenarbeit ebenfalls unter Mithilfe von Eltern entstanden war. Es nahm in einer Größe von 80 Quadratmetern die gesamte Breite des Saales ein. Als sehr nützlich hat sich erwiesen, dass auf teilweise zwei Etagen die einzelnen gut beleuchteten Szenenbilder genutzt werden konnten, so dass „Kulissenschieber“ kaum in Aktion treten mussten.

Schauspielerisch und gesanglich waren für die Dauer von zweimal 55 Minuten der Aufführung sowie für die gesamte Vor- und Probenarbeit über den Zeitraum von vier Wochen und die entsprechenden täglichen Schulstunden an alle Akteure große Anforderungen gestellt worden. Organisatorin und Regisseur lobten die Fähigkeit der jungen Menschen, wie sie sich auch inhaltlich mit dem schwierigen Stoff des Geschehens und den darzustellenden unterschiedlichsten Charakteren auseinandergesetzt und sich in diese hineinversetzt haben.

Die Anerkennung der Besucher blieb nicht aus. Noch lange hallte der Applaus nach, als sich die gesamte Crew mit berechtigtem Stolz von den Besuchern verabschiedete.

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