Tempo 30 für Warendorfer Straße kommt
Runter vom Gas-Pedal

Everswinkel -

An der Warendorfer Straße wird der Kreis Warendorf als zuständige Straßenverkehrsbehörde Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit anordnen. Entsprechende Schilder an der Kreisstraße wird der Kreisbauhof nächste Woche aufstellen. „Die Zahl der Lkw ist hoch und führt zu erhöhtem Verkehrslärm. Wir können die Straße für den Verkehr nicht sperren, aber zumindest die Belastung für die Anwohner erträglicher machen“, so Gericke.

Freitag, 28.10.2016, 06:10 Uhr

Machten sich bei einem Ortstermin an der Warendorfer Straße ein Bild vom künftigen Tempo-30-Bereich (v.l.n.r.): Norbert Reher (Gemeinde Everswinkel), Polizeidirektor Christoph Ingenohl, Bürgermeister Sebastian Seidel, Thomas Stohldreier (Gemeinde Everswinkel), Landrat Dr. Olaf Gericke, Herbert Gottwald und André Hackelbusch (beide Kreis Warendorf).
Machten sich bei einem Ortstermin an der Warendorfer Straße ein Bild vom künftigen Tempo-30-Bereich (v.l.n.r.): Norbert Reher (Gemeinde Everswinkel), Polizeidirektor Christoph Ingenohl, Bürgermeister Sebastian Seidel, Thomas Stohldreier (Gemeinde Everswinkel), Landrat Dr. Olaf Gericke, Herbert Gottwald und André Hackelbusch (beide Kreis Warendorf). Foto: Kreis Warendorf

Bei einem Ortstermin machten sich Landrat Dr. Olaf Gericke , Bürgermeister Sebastian Seidel , Polizeidirektor Christoph Ingenohl, Herbert Gottwald, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Kreises, André Hackelbusch, für den Straßenbau zuständiger Amtsleiter beim Kreis, sowie Ordnungsamtsleiter Thomas Stohldreier und Planungsamtsleiter Norbert Reher von der Gemeinde ein Bild von der Verkehrssituation. Kreis und Gemeinde haben nun eine Möglichkeit gefunden, in dem Abschnitt zwischen der Ampel an der Warendorfer Straße bis zum Johannes-Kindergarten an der Bergstraße Tempo 30 anzuordnen.

„In der Verkehrswerkstatt für die Nord-Süd-Achse, die von 2010 bis 2014 gearbeitet hat, haben Kreis und Gemeinde den betroffenen Anwohnern immer zugesagt, die Möglichkeiten auf Tempo 30 regelmäßig zu prüfen“, stellt Seidel die dauerhaften Bemühungen der beiden Verwaltungen dar. Bisher sei Tempo 30 nicht möglich gewesen, weil die Lärmberechnungen und Gutachten dies nicht hergaben. Nunmehr existiere allerdings ein neues Lärmgutachten, das aufgrund des Bauvorhabens auf dem ehemaligen Opel-Dartmann-Gelände erstellt worden ist. „Die darin enthaltenen Ergebnisse machen Tempo 30 erforderlich, um den Verkehrslärm zu reduzieren.“

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