Jahresversammlung des Fördervereins vom Haus St. Vitus
Ganz viele Wünsche erfüllt

Everswinkel -

Die 29. Jahresversammlung des aktuell 106 Mitglieder starken Vereins der Freunde und Förderer des Hauses St. Vitus zeigte es am Dienstagabend ganz deutlich: Der Verein ist überaus rege und hat auch in diesem Jahr jede Menge vor. Beachtlich waren die Zuschüsse, mit denen der Förderverein 2016 eine Vielzahl an Wünschen seitens der Bewohner erfüllen konnte.

Donnerstag, 16.03.2017, 07:03 Uhr

Lenken die Geschicke des Förderverein: Hermann Dirksen, Michael Perdun, Gunda Winkelkötter, Mechthild Gründkemeyer, Karl Schniederkötter, Hubert Kortenbrede, Margot Kortmann, Winfried Richter und Hausleiter Lothar Berth (v.l.; es fehlt Brigitte Natrup).
Lenken die Geschicke des Förderverein: Hermann Dirksen, Michael Perdun, Gunda Winkelkötter, Mechthild Gründkemeyer, Karl Schniederkötter, Hubert Kortenbrede, Margot Kortmann, Winfried Richter und Hausleiter Lothar Berth (v.l.; es fehlt Brigitte Natrup). Foto: Marion Bulla

Vor allem der traditionelle Tagesausflug, der im vergangen Jahr zum Panorama-Park Kirchhunden führte, ist stets ein Höhepunkt, auf den sich die Bewohner freuen. Aber auch zahlreiche Urlaubsmaßnahmen, eine Freizeitwerkstatt, Fördermittel zum therapeutischen Reiten sowie Beiträge zum Sportverein waren dabei.

Dafür werden natürlich finanzielle Mittel benötigt. Gunda Winkelkötter zeigte sich voll Dankbarkeit über die großzügigen Spenden und lobte zudem das wertvolle Engagement der Mitglieder. Denn diese Aktivitäten hätten eine große Bedeutung für die Bewohner und böten Lebensqualität, Interaktion und Vernetzung. „Wir möchten gerne, dass unsere Kasse auch weiterhin gut gefüllt bleibt, denn was wir letztendlich fördern wollen, ist Lebensfreude und eine stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für die Bewohner des Hauses St. Vitus “, so die Geschäftsführerin des Fördervereins. Menschen mit einer geistigen Behinderung sollten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein vielfältiges und weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können, betonte Winkelkötter weiter und beendete ihren Geschäftsbericht mit einem ziemlich passenden und 2 000 Jahre alten Zitat des Philosophen Seneca: „Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“

Anschließend blickte der Vorsitzende Hermann Dirksen auf das laufende Jahr und berichtete von anstehenden Aktionen. Neben den bereits fest verplanten Fördermaßnahmen werde Heimleiter Lothar Berth auch in diesem Jahr wieder diverse Anträge stellen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf als Träger der Einrichtung fielen. Dank der Fördergelder kann der Vorstand über diese Anträge in vielen Fällen positiv entscheiden.

Neben den Berichten standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Die wurden schnell abgehandelt, denn die Mitglieder sind offenbar sehr zufrieden mit der Arbeit. So erhielt Dirksen erneut das Vertrauen und wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Auch Hubert Kortenbrede behält sein Amt und kümmert sich weiterhin als Schatzmeister um die Finanzen. Brigitte Natrup bekam ebenso die Stimme aller anwesenden Stimmberechtigten und kümmert sich auch künftig als Pressewartin um die Öffentlichkeitsarbeit. Margot Kortmann und Winfried Richter bereichern die Vorstandsarbeit abermals als Beisitzer. Und so bleibt der Vorstand des Fördervereins des Hauses St. Vitus auch nach den Wahlen unverändert.

Am Ende erzählte Lothar Berth in einem Bildervortrag über eine Fahrt nach München zum Fußballspiel Bayern München gegen Schalke 04. „Das war für mich ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmte Michael Maskiela vom Bewohnerbeirat. Auch solche Fahrten macht der Förderverein möglich.

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