Soziale Integration im HdG
Große Chance auf Fördergelder

Everswinkel -

Die Ziele des Städtebauförderprogramms „Soziale Integration im Quartier NRW 2017“ scheinen nahezu deckungsgleich mit denen des Hauses der Generationen (HdG) in Everswinkel. Im Rahmen der jüngsten Hauptausschusssitzung schlug deshalb die Verwaltung vor, für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen Mittel aus diesem Programm zu beantragen.

Samstag, 25.03.2017, 14:03 Uhr

„Soziale Integration im Quartier NRW 2017“: Die Gemeinde hofft auf eine stattliche Fördersumme von Land und Bund für das Haus der Generationen. Ein entsprechender Antrag wird nun auf den Weg geschickt.
„Soziale Integration im Quartier NRW 2017“: Die Gemeinde hofft auf eine stattliche Fördersumme von Land und Bund für das Haus der Generationen. Ein entsprechender Antrag wird nun auf den Weg geschickt. Foto: Günther Wehmeyer

„Das Förderprogramm bietet die Möglichkeit einer wesentlich verbesserten Nutzung, insbesondere für Ältere und Gehandicapte“, betonte Thomas Stohldreier , Leiter des Sozialamtes. Für das Investitionsprogramm stehen landesweit 55 Millionen Euro zur Verfügung. Davon steuert der Bund 46 Millionen und das Land NRW neun Millionen Euro bei. Die Kosten für geförderten Maßnahmen werden zu insgesamt 90 Prozent vom Bund (75 Prozent) und vom Land (15 Prozent) übernommen.

Stohldreier verwies auf die derzeitigen Funktionen des HdG und unterstrich damit noch einmal, die integrative und inclusive Bedeutung des Hauses an der Nordstraße. Dazu gehören Angebote für Kinder und Jugendliche, die Flüchtlingsinitiative, die Malwerkstatt für das Haus St. Vitus und zahlreiche Kurse für Jugendliche und Erwachsene. „Unser Haus der Generationen ist somit ein Ort der Integration und des Zusammenhalts, und erfüllt damit die Bedingungen des Förderprogramms“, fasste der Sozialamtsleiter zusammen.

Norbert Reher , Leiter des Bauamtes, erläuterte die detaillierte Maßnahmen- und Kostenaufstellung. Dazu gehören neben der Erneuerung der Fenster, der Innentüren und der Bodenbeläge auch eine automatische Eingangstür und ein Hub-Lift, um die Barrierefreiheit sicherzustellen. Letzterer schlägt allein mit 80 000 Euro zu Buche, da damit umfangreiche Planungs- und Bauarbeiten verbunden sind. Die Gesamtkosten bezifferte Reher auf 265.000 Euro. Die verteilen sich auf die Jahre 2017 (44 500 Euro), 2018 (80 000 Euro und 2019 (140 500 Euro). Der Eigenanteil der Gemeinde liege demnach bei 26 500 Euro. In der derzeitigen Finanzplanung seien für das HdG in den Jahren 2017 bis 2020 52 000 Euro bereitgestellt.

Die Finanzierung des Eigenanteils sei somit gesichert. Eine solche Chance wollten sich die Ausschussmitglieder natürlich nicht entgehen lassen und folgten einstimmig dem Verwaltungsvorschlag für den Förderungsantrag.

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