Kegelstadtmeisterschaften in Everswinkel
Neuer Modus und neue Sieger

Everswinkel -

Nach einem Jahr Pause waren sie wieder da: Die Everswinkeler Kegelmeisterschaften. Mit neuem Modus und unter neuer Regie. Mit den Organisatoren Theo Kortmann und Hubert Görges gab es am Wochenende die 32. Kegelauflage. Mit den „wilden Hengsten“, „Eiskalte Engel“, „Froh Wie Nie“ und Ulrike Clawien sowie Bernhard Webbeler gab es neue strahlende Sieger.

Montag, 27.03.2017, 05:03 Uhr

Sieger bei den Herren: „Die wilden Hengste“ siegten in einem spannenden Finale hauchdünn gegen „Die Eumels“ und sind neuer Kegelstadtmeister.
Sieger bei den Herren: „Die wilden Hengste“ siegten in einem spannenden Finale hauchdünn gegen „Die Eumels“ und sind neuer Kegelstadtmeister. Foto: Charly Füllenkemper

Der Freitag begann mit der Einzelmeisterschaft. Hierzu qualifizierten sich die acht besten Damen und Herren der Vorentscheidung. Nach dem neuen Modus kamen jeweils die acht Namen der Kegler in eine Lostrommel und so wurde vor Ort, wie bei Pokalwettbewerben, mit vier Paarungen ein Viertelfinale ausgelost. Hier gab es bei den Herren folgende Ergebnisse: Bernhard Webbeler gegen Jochern Cremann 84 zu 77 Holz, Theo Kortmann gegen Ralf Bockholt (92:81), Josef Lanari gegen Heinz Winkelkötter (80:78) und Wolfgang Wiesmann gegen Jochem Rümpker (97: 76). Das Halbfinale gewann Berhard Webbeler gegen Theo Kortmann mit 86:79 und Josef Lanari mit 91:89 gegen Wolfgang Wiesmann. Das Finale wurde mit verkürzter Wurfzahl gekegelt und neuer Everswinkeler Einzelkegler wurde mit 51:48 Bernhard Webbeler.

Bei den Damen der gleiche Modus. Aber ausnahmsweise traten hier zehn Keglerinnen an. Es gab folgende Ergebnisse: Anke Sudmann gegen Ulrike Ludwig 89:77, Ulrike Clawien gegen Conny Fronholt 81:76, Julia Mundri gegen Heike Willamowski 80:67, Conny Fröse gegen Anne Freitag 78:72 und Linda Schulte gegen Elke Steinbach 79:74. Das Halbfinale gewann Ulrike Clawien gegen Linda Schulte und Anke Sudmann gegen Julia Mundri. Im verkürzten Finale wurde mit 50:40 Ulrike Clawien neue Everswinkeler Einzelmeisterin.

Am Samstag standen dann die Clubwettbewerbe im Vordergrund. Auch hier ein neuer Modus. Das geworfene Ergebnis des jeweiligen Clubs war noch nicht das endgültige Endergebnis zum Weiterkommen. Standen die Ergebnisse der beiden Clubs fest, so zählte der direkte Vergleich der Kegler. Bester Club A gegen Bester Club B. Zweiter gegen zweiten und so weiter bis zum sechsten Kegler.

Acht Herrenclubs wurden hier zu einem Viertelfinale ausgelost. Die Ergebnisse: „Die wilden Hengste“ gewannen gegen „Die Gnadenlosen“, „Die Senkrechtstarter“ gegen „Die Zaungäste“, „Das dicke Ende“ gegen „Die Holzfellas“ und „Die Eumels “ gegen „Die Experten“. In den beiden Halbfinals gewannen jeweils „Die wilden Hengste“ und „Die Eumels“. Und die machten ein richtig spannendes Finale. Bis zum tatsächlich letzten Wurf wurde gezittert und gerechnet und letztendlich wurden „Die wilden Hengste“ erstmals Dorfmeister. Mit 3:2 Punkte und 309:305 Holz verwiesen sie die starken „Eumels“ auf Platz zwei.

Bei den Damen und gemischten Clubs wurden nur die Finals ausgekegelt. Neuer Dorfmeister bei den Damen wurde mit 6:O Punkten „Eiskalte Engel“. Zweiter und somit Vizemeister „Die Fraggles“. Bei den gemischten Clubs siegte mit 4:1 Punkten „Froh wie Nie“. Zweiter und somit Vizemeister wurde „Der hässliche Kegel“.

Nach Ende der spannenden Finals gab es dann in der Gaststätte Diepenbrock, im Rahmen aller teilgenommenen Kegelclubs, die Pokalverleihung.

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