Mitgliederversammlung des Bürger-Teams: Vorbereitung auf Dorf-Wettbewerb
Zeit fürs große Dorf-Puzzle

Alverskirchen -

Ein Puzzle ist ein Geduldspiel. Aus vielen kleinen Einzelteilen wird Zug um Zug ein Gesamtbild zusammengesetzt. Jedes Element – sprich Puzzle-Teil – ist dabei gleich wichtig, denn sonst bleibt das Bild unvollständig. Es ist schon sehr symbolträchtig, dass das Bürger-Team Alverskirchen für seine Präsentation im Zuge des diesjährigen Dorf-Wettbewerbs das Puzzle als Gestaltungselement gewählt hat.

Mittwoch, 29.03.2017, 09:03 Uhr

Der Ausblick auf die nächsten Aufgaben im Allgemeinen und die Teilnahme am Dorf-Wettbewerb 2017 im Besonderen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Bürger-Teams Alverskirchen am Montagabend.
Der Ausblick auf die nächsten Aufgaben im Allgemeinen und die Teilnahme am Dorf-Wettbewerb 2017 im Besonderen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Bürger-Teams Alverskirchen am Montagabend. Foto: Klaus Meyer

„Wir alle sind wie ein Puzzle und müssen an einem Strang ziehen. Wenn nicht alle mitmachen, wird das Puzzle nicht fertig“, betonte BTA-Vorsitzender Peter Kretschmer in der Mitgliederversammlung am Montagabend im Landhaus Bisping.

Unser Dorf hat Zukunft “, lautet der Wettbewerbstitel,. Alverskirchen geht zum fünften Mal seit 2005 an den Start. „Wir haben uns nach kontroverser Diskussion mehrheitlich für die Teilnahme entschieden“, blickte Kretschmer auf den gedanklichen Reifeprozess zurück. „Wir werden da ansetzen, wo wir aufgehört haben“, kündigte er an und verwies darauf, dass die nächste Zeit diesbezüglich einiges an Arbeit bringen werde. „Das wird uns sicher viel beschäftigen.“ Die Kommission hat sich für den 28. Juni angekündigt. Puzzle-Zeit wird dann von 15 bis 17 Uhr sein.

„Es soll wieder eine gemeinschaftliche Aktion werden“, wenn auch etwas anders als bei den Wettbewerbs-Teilnahmen zuvor, skizzierte Kretschmer. Das BTA werde nun mit allen Vereinen und Bürgern sprechen, die ein wichtiges Puzzle-Stück sein wollen bzw. werden. Kretschmer dankte allen, die sich in Alverskirchen ehrenamtlich einsetzen. „Unser Dorf hat eine Zukunft“, aber dafür müsse man eben auch kämpfen. „Wenn wir die Hände in den Schoß legen, werden wir rechts und links überholt.“

Finanziell steht das BTA mit einer guten Rücklage auf gesunden Füßen, das vergangene Jahr wurde mit einem kleinen Plus abgeschlossen, wie der Kassenbericht von Hendrik Bruns zeigte. „Wir sind wirtschaftliche ganz gut unterwegs“, resümierte Kretschmer, allerdings sei eine gewisse Rücklage für immer wieder anstehende Aufgaben auch erforderlich. Allein die Neugestaltung der Mittelinsel des Kreisverkehrs „wird ein guter vierstelliger Betrag“.

Neben dem Dorf-Wettbewerb stehen noch einige andere Stichworte im BTA-Jahreskalender. So werde man die Gespräche mit der Gemeinde und der Politik zum Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK), bei dem Fördergelder winken, fortsetzen. Ebenso ist die Fortführung und Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Selbstständiger Everswinkel (IGSE) vorgesehen, die im vergangenen Jahr mit dem neuen Vorstand der Kaufmannschaft schon vielversprechend begonnen habe. Wieder aufgreifen will das BTA das Thema Nachnutzung des alten Hauses Heitmeier (Bäckerei). Angesichts eines „mittleren sechsstelligen“ Investitionsbetrages sei dies aber nur mit Fördergeldern (zum Beispiel mittels des IKEK) denkbar. Fest eingeplant ist die Reparatur der Sitzbänke am Radweg zwischen Dorf und Fellenstraße.

Und ganz oben im Ranking steht natürlich die Sicherung der dörflichen Infrastruktur. Grundschule und KiTa seien laut Kretschmer „zwei wichtige Einrichtungen, die es zu erhalten gilt. Wenn wir die Grundschule nicht mehr hätten, wäre das der Einstieg in den Ausstieg.“ Das Marketingkonzept für die Grundschule im vergangenen Jahr „hat hervorragend eingeschlagen“, freute sich Kretschmer. Zu den neun neuen Alverskirchener Erstklässlern kommen zehn aus Wolbeck und acht aus Everswinkel. Die Selbstständigkeit der Schule sei für die nächsten beiden Jahre erst einmal gesichert.

Zufrieden zeigte sich der BTA-Vorsitzende mit den diversen Aktionen und Veranstaltungen im vergangenen Jahr sowie mit der Everswinkel-App, die stetig weiterentwickelt werde. „Die App ist nun auf 2 400 Handys installiert.“ Das sind 700 mehr als 2015. Monatlich gebe es rund 4 500 Zugriffe darauf. Bei der Beteiligung gibt es noch Luft nach oben – längst sind noch nicht alle Kaufleute und Gewerbetreibenden auf dieser finanziell sehr günstig zu bespielenden Bühne vertreten.

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