Bericht über Hilfsprojekt in Nepal bei der Frauenhilfe
„Ich musste etwas tun“

Everswinkel -

Vor elf Jahren hatte Monika Lucht bei einer Trekkingtour in Nepal die „Kinderhilfe Nepal“ mit Hauptsitz in Bamberg kennengelernt. Jüngst war sie bei der Evangelischen Frauenhilfe Everswinkel zu Gast, um darüber zu berichten.

Donnerstag, 20.04.2017, 06:04 Uhr

Monika Lucht (r.) und Pfarrerin i.R. Renate Schleisiek – beide mit dem Tuch, einem so genannten Khatta, den man in Nepal überreicht bekommt als Zeichen großer Dankbarkeit und Ehre.
Monika Lucht (r.) und Pfarrerin i.R. Renate Schleisiek – beide mit dem Tuch, einem so genannten Khatta, den man in Nepal überreicht bekommt als Zeichen großer Dankbarkeit und Ehre. Foto: Frauenhilfe

Lucht hatte sich nach ihren Eindrücken in Nepal und ihrer Rückkehrentschlossen: „Ich musste etwas für diese Kinder tun.“ Seit mittlerweile zehn Jahren engagiert sie sich nun, um den Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Das ist das erklärte Ziel des Vereins. Für 25 Euro im Monat haben Kinder die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Vor Ort haben sie vertrauensvolle Helfer, berichtete Lucht den interessierten Zuhörerinnen.

Bevor ein Kind jedoch finanziell unterstützt werde, schaue man in die Familien, um auch sicherzustellen, dass die Kinder zur Schule und nicht zur Arbeit geschickt würden. Ostern 2016 waren Mitglieder der „ Kinderhilfe Nepal“ und der „Aktion Kleiner Prinz“ in Nepal, um nach dem verheerenden Erdbeben von 2015 in Lukla eine neue Schule einzuweihen. Voller Elan und mit beeindruckenden Bildern schilderte Monika Lucht diese zum Teil abenteuerliche Reise in ein eindrucksvolles und mystisches Land, teilt die Frauenhilfe in ihrer Presseinformation mit. Im „Hut“ fand sich am Ende des Nachmittags eine ansehnliche Summe, um weiteren Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.

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