Bezirksverband der Kleingärtner tagt in Everswinkel
Aushängeschild für die Kommunen

Everswinkel -

Das Vitus-Dorf war Tagungsort für die jüngste Mitgliederversammlung des Kleingärtner-Bezirksverbandes Kreis Warendorf. Verbandsvorsitzender Rolf Rosendahl begrüßte dazu Delegierte der angeschlossenen Vereine sowie Bürgermeister Sebastian Seidel, den stellvertretenden Landrat Winfried Kaup und den CDU-Bundestagsabgeordneten und Verbands-Ehrenmitglied Reinhold Sendker. Der habe deutlich gemacht, wie sehr er den Kleingärtnern verbunden sei, teilt der Verband in seiner Presseinformation mit. „Die Kommunen im Kreis Warendorf können stolz sein auf ihre Kleingartenanlagen“, so Sendker.

Donnerstag, 11.05.2017, 07:05 Uhr

Tagung des Bezirksverbandes der Kleingärtner im Kreis Warendorf mit (v.l.) Winfried Kaup (stellv. Landrat), Gregor Schweins (stellv. Bezirks-Vorsitzender), MdB Reinhold Sendker, Vorsitzender Rolf Rosendahl, Jessica Zaremba (Bezirksverband), Bürgermeister Sebastian Seidel, Norbert Klunkelvoth (Geschäftsführer Bezirksverband) und Peter Vogt (Bezirksverband).
Tagung des Bezirksverbandes der Kleingärtner im Kreis Warendorf mit (v.l.) Winfried Kaup (stellv. Landrat), Gregor Schweins (stellv. Bezirks-Vorsitzender), MdB Reinhold Sendker, Vorsitzender Rolf Rosendahl, Jessica Zaremba (Bezirksverband), Bürgermeister Sebastian Seidel, Norbert Klunkelvoth (Geschäftsführer Bezirksverband) und Peter Vogt (Bezirksverband).

Sendker sprach auch das Bundeskleingartengesetz an. „Dieses ist ein ganz wichtiges Instrument für alle Kleingartenverbände und daran werde nicht gerüttelt.“ Die Fördermittel des Landes müssten verbessert werden, damit ältere Anlagen saniert und neue Anlagen erstellt werden können. „Klein, aber fein und mein, das ist die Devise der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner“, erklärte Winfried Kaup . Das zweite, das grüne Zuhause biete Entspannung und Entfaltung, das Bürger in den eigenen vier Wänden nicht fänden, denn 80 Prozent aller Kleingärtner wohnten zur Miete. „Kleingärtner sehen ihren Garten als Erholungsort an, wo sie Erholung und Entspannung pur in heimischer Natur finden. Hier können sie aufatmen, durchatmen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.“ In Kleingarten-Anlagen träfen sich Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären, und entwickelten über gemeinsame Interessen Zusammenhalt – „dies ist ein ganz entscheidender Punkt für die Bedeutung der Kleingärten in unseren Städten und Gemeinden“. Kleingärten wirkten sozial-integrierend, was in heutiger Zeit nicht zu unterschätzen sei. Bürgermeister Seidel sprach die ehrenamtlichen Tätigkeiten an, denn ohne diese Menschen könnten viele Vereine nicht existieren.

Diesen Aspekt griff Verbandsvorsitzender Rosendahl mit einem Dank an alle ehrenamtlich engagierten Mitglieder auf. „Ihr seid es, die einen Verein überhaupt erst möglich machen. Wenn man sich ehrenamtlich engagiert, dann lernt man auch unheimlich viel über den Umgang miteinander. Ein Ehrenamt kann das eigene Leben verändern“, so Rosendahl, der in seinem Rechenschaftsbericht über durchgeführte Maßnahmen und Aktionen im vergangenen Jahr berichtete. Einen festen Platz im Terminkalender hätten die Gespräche mit Vertretern der Politik. Stolz berichtete Rosendahl von der Anlagenbewertung, wo Sendker die Bewertungskommission begleitet habe.

Geschäftsführer Norbert Klunkelvoth präsentierte einen ausgeglichenen Kassenbericht für 2016 und den Haushaltsplan für 2017. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder Gregor Schweins, als stellvertretenden Vorsitzenden. Das Amt des Fachberaters bleibt mangels Nachfolge-Kandidat vakant.

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