Schützenfest-Auftakt am Samstag mit Salutschüssen für den scheidenden König Thomas Püning
Gemeinsam die Tradition bewahren

Everswinkel -

Begonnen hatte ein langer Schützenfesttag bereits am Sonntagmittag mit dem Antreten des gesamten Bataillons auf dem Magnusplatz. Bei einsetzendem Regen sprach der nach zehn Jahren aus dem Amt scheidende Oberst Bernhard Rotthege allen Kompanien und Bürgern seinen Dank aus, dass sie das Schützenfest zu einem großen Bürgerfest werden lassen: „Es liegt ganz allein bei uns, die Schützentradition in Everswinkel zu erhalten.“

Montag, 03.07.2017, 18:07 Uhr

Prächtiges Bild: Martin Gerdemann, Oberst Bernhard Rotthege und Johannes Ahlmann-Heuchtkötter reiten die angetretenen Formationen ab.
Prächtiges Bild: Martin Gerdemann, Oberst Bernhard Rotthege und Johannes Ahlmann-Heuchtkötter reiten die angetretenen Formationen ab. Foto: Stephan Ohlmeier

Dass Schützenfest in Everswinkel gemeinsam gefeiert wird, hatten zuvor bereits die Kommandeurin der Damengarde, Kristina Höllmann, und Ehrengardenkommandeur Christoph Görges gezeigt. Gemeinsam ließen sie die Damen- und Ehrengarde antreten und machten Meldung bei Major Stephan Schulze Zurmussen. Eine Überraschung für den Major hatten auch die Kanoniere vorbereitet: Zur Einstimmung in den Schützentag spendierten sie ihm ein frisch gezapftes Pils und einen Korn.

Begleitet vom Blasorchester Everswinkel und den Spielmannszügen aus Alverskirchen und Greven setzte sich das Bataillon anschließend in Bewegung und marschierte zum scheidenden Königspaar Thomas und Steffi Püning. Zu Ehren der Majestät gab das 1. Korps vor dem Weitermarsch zum Festplatz Salutschüsse ab. Auf dem Festplatz wartete ein attraktives Programm mit Königs-, Preis- und Pokalschießen, Platzkonzerten der Musikzüge und Kinderbelustigung. An der Theke wurde miteinander angestoßen.

Kommandos wie „Stillgestanden“ und „Präsentiert das Gewehr“ hatte man auch am Samstagnachmittag zum Auftakt des Schützenfestes in Everswinkel bereits vernehmen können. Vom Magnusplatz führte der Weg des Bataillons zunächst zur Marienkapelle, wo aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht wurde. Weiter ging es zum Haus St. Magnus – auf diese Weise wurde auch den älteren Mitbürgern die Möglichkeiten gegeben, am Schützenfest teilzuhaben.

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