Erfahrungsaustausch zum Thema Integration
Individuell und in kleinen Schritten

Everswinkel -

Akteure des Alt-für-Jung-Patenschaftsprojekts der BaS (Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros) aus den Orten Müssingen, Milte, Sassenberg, Ahlen und Everswinkel“ kamen jüngst im Haus der Generationen Everswinkel zu einem regionalen Erfahrungsaustausch zusammen. Nach einem kurzem Vortrag vom Leiter des HdG, Thomas Wetterkamp, über die inhaltliche Arbeit der Einrichtung, moderierte BaS-Projektleiter Erik Rahn die Runde.

Donnerstag, 06.07.2017, 06:07 Uhr

Gedankenaustausch: Vertreter der Alt-für-Jung-Patenschaften der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) trafen sich jüngst im HdG. Gastgeber Thomas Wetterkamp (2.v.r.) konnte dazu auch den BaS-Vorsitzenden Franz-Ludwig Blömker (l.) begrüßen.
Gedankenaustausch: Vertreter der Alt-für-Jung-Patenschaften der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) trafen sich jüngst im HdG. Gastgeber Thomas Wetterkamp (2.v.r.) konnte dazu auch den BaS-Vorsitzenden Franz-Ludwig Blömker (l.) begrüßen.

Bei dem Treffen wurden die Erfahrungen ausgetauscht, die die Aktiven im bisherigen Projektzeitraum gemacht haben. Best-Practice-Beispiele wurden erörtert wie auch Schwierigkeiten benannt, heißt es in einer Presseinformation. Ein Ergebnis des Abends sei die Erkenntnis gewesen, dass die Orte zwar alle am gleichen Projekt beteiligt seien, sich jedoch an jedem Standort ein eigenes Konzept und Vorgehensweisen etabliert hätten. Die Integration der geflüchteten Menschen erfolge „in kleinen Schritten und ganz individuell“.

Der ebenfalls anwesende BaS-Vorsitzende Franz Ludwig Blömker bedankte sich bei allen Aktiven für den Einsatz bei der Unterstützung von geflüchteten Menschen durch das gemeinsame Projekt. Es wurde angeregt, weitere Treffen der Standorte im Kreis Warendorf durchzuführen, um eine regionale Vernetzung zu ermöglichen.

Mit dem Projekt „Alt für Jung“ unterstützt die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros weit über 500 Patenschaften mit Geflüchteten an bundesweit rund 20 Standorten. Anfang vergangenen Jahres hatte sich die BaS dem Programm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angeschlossen. BaS-Vorsitzender Blömker betont, „die Begegnung der überwiegend älteren Aktiven mit den geflüchteten Menschen unterschiedlichen Alters ist für beide Seiten ein Gewinn. Es werden durch den Austausch ein gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen ermöglicht und den Ankommenden die ersten Schritte in die Aufnahmegesellschaft und zur Integration erleichtert.“

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