Tag der offenen Tür an der Waldorfschule: Gedichte und Lieder, Eurythmie und Tanz
Herausforderung gemeistert

Everswinkel -

Traditionsgemäß laden die Schüler und Lehrer der Freien Waldorfschule Everswinkel im Frühjahr und im Herbst Eltern und Gäste ein, um ihre Schule im Rahmen eines Tags der Offenen Tür zu präsentieren. Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden zahlreiche Besucher den Weg auf das Schulgelände an der Alverskirchener Straße.

Dienstag, 17.10.2017, 07:10 Uhr

Im Rahmen des Tags der offenen Tür an der Waldorfschule führten die Sechstklässler ein Kurzstück nach James Krüss auf: „Klatsch und Tratsch“ lautete der Titel.Cathrin Brand aus der Jahrgangsstufe acht bei ihrer Darbietung am Klavier.Das Lied  „Die Moorsoldaten“ trug die 8. Klasse vor und wurde dabei von Marie Schupelius an der Klarinette begleitet.
Im Rahmen des Tags der offenen Tür an der Waldorfschule führten die Sechstklässler ein Kurzstück nach James Krüss auf: „Klatsch und Tratsch“ lautete der Titel.Cathrin Brand aus der Jahrgangsstufe acht bei ihrer Darbietung am Klavier.Das Lied  „Die Moorsoldaten“ trug die 8. Klasse vor und wurde dabei von Marie Schupelius an der Klarinette begleitet. Foto: Susanne Müller

Bereits um kurz nach 8 Uhr konnten sich Interessierte im Rahmen des Offenen Unterrichts ein eigenes Bild zum Beispiel von Mathematik- und Deutschstunden machen. Im Fach Englisch bot Sabine Golz in der Klasse 9 eine interaktive Einheit zum Thema „Immigration into the US“ an. In einer Spielszene auf Ellis Island im Jahre 1909 schlüpften die Schüler in die Rollen der Schutz suchenden Familien bzw. der Angestellten der Einwanderungsbehörde und mussten entsprechend auf Englisch agieren. Um 12.30 Uhr und 13.30 Uhr wurden zudem allgemeine Schulführungen angeboten.

Den Schwerpunkt des Tages bildete wie immer der Mittelblock von 10 bis 12 Uhr mit Darbietungen aller Klassen unter dem Motto „Gedichte, Lieder, Eurythmie und Tanz“. Der Schulsaal war komplett gefüllt, als zu Beginn die Erstklässler eine „Waldgeschichte mit Geräuschen“ zum Besten gaben. Die 2. Klasse präsentierte unter anderem „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Nach einem Sonnentanz und dem Gedicht vom „Schlafenden Apfel“ der nächsthöheren Stufe rätselte die 4. Klasse über den Zusammenhang von „Rechnen und Rennen“. Schüler aus der 5. Stufe rezitierten „Die Geschichte von Baldur“ aus der nordischen Sagenwelt.

Den älteren erwachsenen Besuchern dürfte der Beginn des Goethe-Gedichts „Das Göttliche“ aus der Poesiealbum-Zeit bestens bekannt sein: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“ Ihm folgte, ebenfalls durch die 8. Klasse vorgetragen, das Lied „Die Moorsoldaten“ (Text: Johann Esser und Wolfgang Langhoff, Musik: Rudi Goguel), mit der Klarinette untermalt durch Marie Schupelius.

Cathrin Brand am Klavier leitete dann zu einem Sketch von James Krüss über: „Von Klatsch und Tratsch“ wurde gespielt von den Sechstklässlern. Der siebte Jahrgang trat unter erschwerten Bedingungen auf: weil ihre Französisch-Lehrerin bereits vor den letzten Proben krankheitsbedingt ausgefallen war, mussten die Jungen und Mädchen alle Herausforderungen allein bewältigen und wurden dementsprechend mit besonders langem Beifall des insgesamt sehr applausfreudigen Publikums belohnt. Das kleine französische Theaterstück über das Grautier Gris-Gris, das zum Retter zweier verirrter Kinder wird, bildete zusammen mit einer Ton-Eurythmie der 10. Klasse den Abschluss des gut 90-minütigen kurzweiligen Programms in der Aula.

Auf die Besucher warteten dann bis 15 Uhr Kaffee und Kuchen in der Mensa sowie verschiedene Bücherstände. Und für alle, die selbst aktiv werden wollten, gab es Angebote zum Herstellen von Heften, zum Filzen und zum Basteln von Laternen. Auch das Krake-Kran-Spiel verlockte den einen oder anderen Besucher zum Mitmachen. Die Holzwerkstatt lud ebenso ein wie der Garten, wo bei der Kartoffelernte geholfen und am anschließenden Kartoffelfeuer auch über die ganztägig im Eurythmie-Saal ausgestellten Schülerarbeiten geplaudert werden konnte.

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