Möhnen bereiten sich auf Rathaussturm vor und haben Überraschungen im Gespäck
Möhnen arbeiten am Masterplan

Everswinkel -

Alles ist noch ganz geheim. Der Tanz, die Musik und auch die Überraschungen. Klar ist nur: Die Everswinkeler Möhnen haben auch in diesem Jahr wieder ein klares Konzept, um den Bürgermeister in die Knie zu zwingen und das Rathaus zu erobern. Am 8. Februar wird es soweit sein. Bis dahin arbeiten die Möhnen in ihrem Hauptquartier Diepenbrock an ihrem Masterplan.

Donnerstag, 11.01.2018, 10:01 Uhr

In der Möhnen-Hochburg unter dem Schutz von Möhnenvater Klemens Diepenbrock bereiten sich die Möhnen derzeit ganz geheim auf die erneute Eroberung des Rathauses vor.
In der Möhnen-Hochburg unter dem Schutz von Möhnenvater Klemens Diepenbrock bereiten sich die Möhnen derzeit ganz geheim auf die erneute Eroberung des Rathauses vor.

Die närrischen Frauen des Vitus-Dorfes haben im vergangenen Jahr die Uhren umgestellt und die „neue Möhnenzeit“ eingeführt. Nach Jahrzehnten der 14.11-Uhr-Offensive wurde die Angriffswelle auf den Bürgermeister und dessen Rathaus-Burg um zwei Stunden nach hinten fast schon in die Dämmerungszeit verlegt. Gewöhnungsbedürftig. Die Möhnen hatten sich von dieser neuen Zeit-Strategie mehr Publikum versprochen – und vielleicht auch einen müderen Bürgermeister. Das klappte nicht so ganz. Nun also ein weiterer Anlauf um 16.11 Uhr.

Kein Zweifel, der 8. Februar wird ein langer Tag für die jecken Weiber. Morgens um 8.30 Uhr starten sie noch ganz ruhig mit einem gemeinsamen Frühstück in der Bäckerei Schmidt. Die Grundlage schaffen für einen anstrengenden, feucht-fröhlichen Tag. Der närrische Aufgalopp erfolgt dann um 11 Uhr im St. Magnus-Haus, wo die Möhnen – aber auch andere Karnevals-Gruppen des Vitus-Dorfes – mit den Senioren Karneval feiern. Gewissermaßen die Generalprobe für den weiteren Tagesverlauf.

In den Genuss der früheren 14.11-Uhr-Sturmzeit kommen nun die Sparkasse und die Volksbank. Dorthin marschieren die Möhnen nach einer Aufwärmrunde bei Möhnenvater Klemens Diepenbrock . Im langsam schwindenden Tageslicht starten die Möhnen dann um 16.11 Uhr ihren Angriff auf das Rathaus. Man darf gespannt sein, mit welchem Tanz zu welchem Hit sie ihre Offensive beginnen, und man darf gespannt sein, in welcher Rolle Bürgermeister Sebastian Seidel diesmal die Verteidigung der Verwaltungszentrale versucht. Eine echte Überraschung wäre es ja, wenn mal der Hausherr das Duell gewinnen würde. Das gab‘s nämlich noch nie.

Dabei wird‘s vermutlich auch bleiben, denn die Frauen haben sich ihren eigenen Zaubertrank in Form von Sekt gesichert. Und sowohl für die kleinen wie für die großen Zaungäste des Spektakels haben die Möhnen Überraschungen im Gepäck, die an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Es wird auf jeden Fall etwas fürs Auge geboten . . .

Damit ist der Tag für die jecken Frauen aber noch längst nicht gelaufen. Um 19 Uhr steuern sie wieder ihr Möhnen-Hauptquartier an, wo Klemens Diepenbrock zur Weiberfastnachts-Party einlädt.

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