Osteoporose-Selbsthilfegruppe ist seit mittlerweile 15 Jahren aktiv
Gemeinsam für die Gesundheit

Everswinkel -

Schon seit mittlerweile 15 Jahren besteht die Osteoporose Selbsthilfegruppe Everswinkel. 2002 war es, als Dorothea Gödel mit zunächst neun interessierten Damen die Gemeinschaft gründete. Dabei erfuhr sie für ihr Projekt von mehreren Seiten Zustimmung und Unterstützung, insbesondere durch Dr. Große. Die Gruppe wuchs im Laufe der Zeit, es ergaben sich neue räumliche Möglichkeiten, und die Aktionen der Gruppe wurden vielfältiger.

Freitag, 12.01.2018, 06:01 Uhr

Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtig bei Osteoporose.
Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtig bei Osteoporose. Foto: Volker Hartmann

Wichtig ist für eine Selbsthilfegruppe ein fester Treffpunkt. Die Gemeinde Everswinkel stellte für die regelmäßigen Gruppentreffen Räumlichkeiten im Heimathaus sowie den Ratssaal für öffentliche Informationsveranstaltungen zur Verfügung, später dann auch den Mehrzweckraum im Haus der Generationen für Gymnastik und Geselligkeiten.

Als das DRK-Heim fertiggestellt war, konnte die inzwischen 30-köpfige Gruppe dort einen Raum als Treffpunkt nutzen. Stefan Scheipers, Inhaber des damaligen Sportstudios „Bodycheck“ an der Freckenhorster Straße, überließ der Gruppe seinen Gymnastikraum kostenfrei. Über so viel Entgegenkommen und Unterstützung war die noch junge Selbsthilfegruppe sehr dankbar. Sie schloss sich auch schon früh dem „Bundesverband für Osteoporose e.V.“ mit Sitz in Düsseldorf an. Dadurch können sowohl die Leitung als auch die Kassiererin der Gruppe an regelmäßigen Schulungen teilnehmen, und – nicht unbedeutsam – die Gruppenmitglieder sind bei allen Veranstaltungen versichert.

2007 übernahm Inge Bosenius die Gruppenleitung, und seit 2012 leitet Bärbel Schwinning die Gruppe. Erste Kassiererin war Hilde Heppelmann, die allerdings leider schon bald schwer erkrankte und verstarb. Trotz der Schwere ihrer Erkrankung hatte sie noch Cilly Hyss als Nachfolgerin im Amt angeleitet. Bis 2015 war sie mit der verantwortungsvolle Aufgabe betraut, dann wurde Erika Dahlkötter zur neuen Kassiererin gewählt.

Das Selbstverständnis der Selbsthilfegruppe liegt in einem regen Erfahrungsaustausch der von Osteoporose Betroffenen und Interessierten mit Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Arthritis oder Arthrose sowie Fachvorträgen zur Gesundheit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gymnastik mit dem Ziel, die Muskulatur zu stärken und Knochensubstanz aufzubauen. Dies gelingt durch individuelle Kraftübungen, Koordinationstraining und Balance-Übungen. Seit Januar 2003 leitet Andrea Ruch engagiert die spezielle Gymnastik und die Wassergymnastik. Sie nimmt regelmäßig an speziellen Refresher-Kursen teil, somit ist das ärztlich verordnete Funktionstraining auch von den Krankenkassen anerkannt. Die Teilnahme der Gruppenmitglieder an der Gymnastik wird von den Krankenkassen finanziell gefördert.

Die Osteoporose Selbsthilfegruppe ist stets offen für neue Mitglieder, und auch Männer sind willkommen, denn Osteoporose ist keine spezielle Frauenerkrankung. Informationen zu der Selbsthilfegruppe gibt es bei Bärbel Schwinning ( ✆ 72 09) und Dorothea Gödel ( ✆ 95 74).

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