Misereor-Fastenaktion
Helfen mit einer Handvoll Lebensmitteln

Everswinkel -

„Die Fastenzeit ist ein guter Zeitpunkt des Innehaltens und der Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens“, heißt es in einer Pressemeldung der Katholischen Kirchengemeinde. Fasten habe mit Verzicht zu tun. Sieben Wochen lang sollte aber nicht nur auf etwas verzichtet, sondern der Alltag hinterfragt werden. Das Hilfswerk Misereor führt seine jährliche Fastenaktion durch.

Mittwoch, 14.03.2018, 07:03 Uhr

„Heute schon die Welt verändert?“ – so lautet das Motto der diesjährigen Misereor-Fastenaktion.
„Heute schon die Welt verändert?“ – so lautet das Motto der diesjährigen Misereor-Fastenaktion.

„Innezuhalten, erscheint in unserem hektischen Alltag notwendiger denn je; denn Fasten als bewusster Verzicht ist ein Stück Seelsorge für sich selbst – eine Zeit, sich von irdischen Abhängigkeiten freizumachen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.“

Unter dem diesjährigen Motto, „Heute schon die Welt verändert?“, ruft Misereor dazu auf, sich für diejenigen einzusetzen, deren Lebensumstände schwierig sind. Dieses Jahr wird die Partnerorganisation „Jeevan“ in Indien unterstützt, die den Menschen dort hilft, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Mit ihrer Kollekte werden Projekte in Entwicklungsländern gefördert. Unterstützung soll aber auch in Everswinkel geleistet werden für „Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und auf unsere Unterstützung hier vor Ort angewiesen sind“.

In Indien ist Reis ein wichtiges Nahrungsmittel. In der Fastenzeit ist es Brauch, an jedem der 40 Tage eine Handvoll Reis zu spenden, in einem Gefäß zu sammeln und anschließend zu verschenken. „Wir haben Lebensmittel im Überfluss. Wenn jeder von uns eine Handvoll mitbringt, können wir für andere in unserer direkten Nachbarschaft eine große Hilfe sein, ihnen Zuspruch geben und sie merken lassen, dass sie nicht vergessen sind“, lautet der Aufruf vom Ausschuss Mission, Entwicklung Frieden St. Magnus/St. Agatha, der zu einer Aktion einlädt. Im Gottesdienst am Samstag, 17. März, um 18 Uhr in St. Magnus und am Sonntag, 18. März, in den Gottesdiensten um 8 und um 9.30 Uhr in St. Agatha und um 11 Uhr in St. Magnus sind alle aufgerufen, sich aktiv an der Misereor-Aktion zu beteiligen.

„Hierzu kann jeder ein haltbares Lebensmittel wie etwa Nudeln, Reis, Konserven, Tee, Kaffee, Schokolade usw. mitbringen.“ Die Spenden werden an den Warenkorb der Caritas in Warendorf weitergegeben. Im Anschluss an die Gottesdienste am Sonntag werden Soli-Brote verkauft. Außerdem werden in Alverskirchen nach der Messe um 9.30 Uhr von den Grundschülern gebackene Empanadas angeboten. Alle Gemeindemitglieder sind zudem zum Misereor-Fastenessen am Sonntag um 12 Uhr ins Heimathaus eingeladen.

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