Jahresversammlung des Fördervereins Haus St. Vitus
Bewohnerbeirat ist gefragt

Everswinkel -

Die vorgeschriebenen Jahresversammlungen bei Vereinen können bisweilen recht trocken sein. Dass es auch anders geht, konnten alle Teilnehmer erleben, als der Verein der Freunde und Förderer des Hauses St. Vitus seine Mitglieder eingeladen hatte. Das belebende Element waren die drei Vertreter des Heimbewohnerbeirats (HBR), die als Gäste dabei waren und nach der Abwicklung der notwendigen Regularien ihr Gremium vorstellten.

Freitag, 16.03.2018, 07:03 Uhr

Das Jahr bilanziert hat der Förderverein des Hauses St. Vitus. Das Bild zeigt den Vorsitzenden Hermann Dirksen, Brigitte Natrup, Margot Kortmann (1. Reihe v.l.), Mechthild Gründkemeyer, Michael Perdun, Gunda Winkelkötter (2. Reihe v.l.), Hubert Kortenbrede, Hausleiter Lothar Berth (3. Reihe v.l) sowie Karl Schniederkötter, Winfried Richter und Heinz-Dieter Laumann (4. Reihe v.l.)
Das Jahr bilanziert hat der Förderverein des Hauses St. Vitus. Das Bild zeigt den Vorsitzenden Hermann Dirksen, Brigitte Natrup, Margot Kortmann (1. Reihe v.l.), Mechthild Gründkemeyer, Michael Perdun, Gunda Winkelkötter (2. Reihe v.l.), Hubert Kortenbrede, Hausleiter Lothar Berth (3. Reihe v.l) sowie Karl Schniederkötter, Winfried Richter und Heinz-Dieter Laumann (4. Reihe v.l.) Foto: Susanne Müller

Michael Maskiela beschrieb, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation, die Struktur des HBR. Vor allem die Ausführungen zum Wahlverfahren begleitete er mit vielen kleinen Seitenhieben auf die vergangenen Monate mit einer nur geschäftsführenden Bundesregierung in Berlin. „Angela Merkel könnte von uns noch etwas lernen.“ Die vielfältigen Aufgaben schilderten anschließend Gisela Klosterkamp und Peter Hoheneier. Alle drei betonten auf Nachfrage, dass sie sehr gerne im HBR tätig seien. Heimleiter Lothar Berth ergänzte: „Die Plätze im Heimbeirat sind heiß begehrt, die gewählten Vertreter nehmen ihre Arbeit sehr ernst und betrachten den HBR völlig zu Recht als wichtiges Gremium.“

Vor diesem Tagesordnungspunkt hatte Hermann Dirksen nach der Begrüßung und dem Gedenken an das kürzlich verstorbene, langjährige Mitglied Karl Schulte die Regularien routiniert abgewickelt. Nach der Verlesung des Geschäftsberichts durch Gunda Winkelkötter, den Ausführungen zum Kassenbericht des Schatzmeisters Hubert Kortenbrede sowie dem Bericht der Kassenprüfer folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Anschließend standen einige Vorstandsposten turnusgemäß zur Wahl: Michael Perdun, bislang 2. Vorsitzender, wollte sein Engagement aus persönlichen Gründen etwas reduzieren und tauschte mit Karl Schniederkötter, zuvor Beisitzer, die Positionen. Sie wurden wie auch Gunda Winkelkötter (Geschäftsführerin), Mechthild Gründkemeier und Heinz-Dieter Laumann (beide Beisitzer) ohne Gegenstimmen gewählt.

Im Ausblick auf die kommenden Monate versicherte Dirksen, dass der Förderverein unter anderem wieder etliche Freizeit- und Urlaubsmaßnahmen, insbesondere den traditionellen Jahresausflug („Sparkassen-Tagesausflug“), organisatorisch und finanziell unterstützen werde.

►  Zum Abschluss der Versammlung wies Hausleiter Lothar Berth auf ein ganz besonderes Schmankerl hin: Am Samstag, 12. Mai, wird ab 15.15 Uhr die Hausband des St.-Vitus-Heims, „Die Schrägen Vögel“, im Rahmen des Katholikentages einen etwa zwanzigminütigen Auftritt auf der Caritasbühne auf dem Stubengassenplatz in Münster haben.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5613712?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F128%2F
Nachrichten-Ticker