Jahresversammlung des VdK-Ortsverbands
Freude über spürbare Dynamik

Everswinkel -

Eine gerechte Sozialpolitik – es gibt wohl kaum einen der 80 Millionen Einwohner Deutschlands, der sich nicht hinter diese Forderung des Sozialverbands VdK stellen würde. 1,8 Millionen der Deutschen sind im VdK organisiert und 116 Mitglieder davon sind im Ortsverband Everswinkel-Alverskirchen aktiv. „Es ist eine ziemliche Dynamik drin. Wir haben kontinuierlich Neuaufnahmen“, bilanzierte der Vorsitzende Bernd Niehues die Mitgliederentwicklung bei der jährlichen Generalversammlung.

Mittwoch, 21.03.2018, 07:03 Uhr

Der wiedergewählte Vorstand des VdK-Ortsverbandes mit (v.l.) Annette Vincke (Kassiererin), Karl Twisterling (Ehrenvorsitzender), Bernd Niehues (Vorsitzender), Helmut Ostholt (Beisitzer), Fred Heinemann (stellv. Vorsitzender), Christine Niehues und Christel Pannhorst (beide Beisitzer) sowie Eva Averbeck (Schriftführerin).
Der wiedergewählte Vorstand des VdK-Ortsverbandes mit (v.l.) Annette Vincke (Kassiererin), Karl Twisterling (Ehrenvorsitzender), Bernd Niehues (Vorsitzender), Helmut Ostholt (Beisitzer), Fred Heinemann (stellv. Vorsitzender), Christine Niehues und Christel Pannhorst (beide Beisitzer) sowie Eva Averbeck (Schriftführerin). Foto: Nicole Roer

Mit neun Neuaufnahmen und sieben Abgängen ist die Tendenz der Mitgliederzahl immer noch steigend. Angesichts neuer Legislaturperioden im Land NRW und im Bund eine beruhigende Entwicklung, denn nur mit einer starken Basis könne der VdK seine Aufgaben bis zur Bundesebene wahrnehmen und seine Mitglieder gut vertreten, verdeutlichte Niehues .

Nicht nur auf höheren Ebenen, sondern besonders auch auf lokaler Ebene ist der VdK mit seinen Ortsverbänden ein wichtiger Akteur für soziale Gerechtigkeit. Auf das ereignisreiche Jahr der Ortsgruppe in Everswinkel blickte die Schriftführerin Eva Averbeck zurück. Bei Aktivitäten und Ausflügen war sowohl für die entdeckungsfreudigen Mitglieder als auch für diejenigen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, etwas im Angebot. Finanziell ist ein leichtes Minus zu verzeichnen. Dies sei jedoch auf die vielen Jubilare zurückzuführen. „Was auch etwas Erfreuliches ist“, freute sich Kassiererin Annette Vincke. Darunter der 94-jährige Josef Markfort aus Alverskirchen, der seit der Gründung des Ortsverbandes, also seit 70 Jahren, dabei ist.

„Wir leben in einem Bürokratie-Wust, der kaum noch zu bewerkstelligen ist“, bilanzierte Niehues seine Erfahrungen vergangener Jahre. Wie gut, dass man da eine kompetente Anlaufstelle vor Ort hat, die bei Rechts- und Rentenfragen unterstützt sowie vor Gericht zur Seite steht. Die engagierte Arbeit des Vorstandes wurde gewürdigt, in dem er einstimmig wiedergewählt wurde.

Eine Generalversammlung bietet immer auch Gelegenheit für einen Blick auf aktuelle Ereignisse im Kreis. So machte Kriminalhauptkommissarin Karina Cajo auf die hohe Anzahl von Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben, aufmerksam. „Das kann nicht oft genug gesagt werden“, verdeutlichte sie und verwies sie auf die dreistellige Zahl an Fällen im Kreis Warendorf, die ihren Höhepunkt kurz vor Weihnachten fand. Zur Prävention gab sie ihren Zuhörern nützliche Tipps an die Hand. Zum einen solle man schon misstrauisch werden, wenn die Telefonnummer 110 im Display des Telefons stehe, denn unter diese Nummer rufe die Polizei niemals an. Weiter solle man niemals am Telefon über die eigenen Vermögensverhältnisse sprechen. Schlussendlich solle man unbekannten Personen niemals Geld- oder Wertsachen übergeben. Scheinbar belanglose Tipps, die dennoch wichtig sind. Denn „ein guter Betrüger ist immer ein guter Schauspieler und ein guter Psychologe“, warnte Cajo.

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