Gemeinde warnt vor Eichenprozessionsspinner
Gefährlicher Schädling

Everswinkel -

Die Gemeinde macht mobil gegen einen Schädling: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners fallen durch ihre lange Behaarung auf. Die feinen Haare der Raupe enthalten ein giftiges Eiweiß, das bei Kontakt mit der Haut Juckreiz und Ausschläge auslöst.

Freitag, 25.05.2018, 07:25 Uhr

Gerrit Angelkort, Schädlingsbekämpfer aus Ascheberg, zeigt die Larvenenwicklung der Eichenprozessionsspinner.
Gerrit Angelkort, Schädlingsbekämpfer aus Ascheberg, zeigt die Larvenenwicklung der Eichenprozessionsspinner. Foto: iss

„Meist verläuft ein Kontakt mit diesen lästigen Anzeichen ohne Nach- und Nebenwirkungen. Juckreiz und Ausschläge verschwinden in kurzer Zeit wieder. Manchmal kann aber auch Husten und Atemnot und eine allergische Reaktion auftreten. In diesem Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden“, rät Umweltberater Bernd Schumacher .

Daher sollten die Raupen keinesfalls angefasst und befallene Bäume gemieden werden. Der Befall werde typischerweise in wenigen Wochen – etwa ab Mitte Juni – deutlich zurückgehen und dann wieder verschwinden. Je nach Witterung könne es im Spätsommer zu einem erneuten kurzzeitigem Befall kommen. Die Raupen richten zudem auch forstwirtschaftliche Schäden an. Die Gemeinde Everswinkel hat nun ein Fachunternehmen beauftragt, die Tiere von befallenen Bäumen in sensiblen Bereichen wie etwa Kinderspielplätzen und Schulhöfen abzusaugen. Das soll ab Samstag geschehen.

Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, die lang behaarten Raupen keinesfalls anzufassen und befallene Bäume zu meiden. Bei Fragen zu diesem Thema können sich Bürger an Umweltberater Schumacher wenden, ✆ 8 82 09.

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