Ausflug der Männergemeinschaft Alverskirchen
Lkw-Dinos sorgen für Faszination

Alverskirchen -

Sassenberg war jüngst das Ziel der Katholischen Männergemeinschaft Alverskirchen. 15 Mitglieder nahmen die Einladung an und machten sich auf die von Norbert Bisping ausgearbeitete Fahrradtour. Über Freckenhorst und Warendorf gelangten sie nach Sassenberg und steuert das eigentliche Ziel an: die ehemalige Wollfabrik „Gebrasa“, wo in einer der Hallen eine Sammlung von sehenswerten restaurierten historischen Lkw zu sehen ist.

Donnerstag, 24.05.2018, 06:38 Uhr

Das kleine private Museum von Spediteur Joachim Fehrenkötter mit Lkw-Dinos aus fünf Jahrzehnten in Sassenberg war das Ziel einer Ausflugs-Radtour der Männergemeinschaft Alverskirchen.
Das kleine private Museum von Spediteur Joachim Fehrenkötter mit Lkw-Dinos aus fünf Jahrzehnten in Sassenberg war das Ziel einer Ausflugs-Radtour der Männergemeinschaft Alverskirchen. Foto: Alverskirchen

Empfangen wurde die Gruppe von dem Eigentümer der Spedition, Joachim Fehrenkötter, der die Sammlung von neun Fahrzeugen von seinem mittlerweile verstorbenen Vater, der alle Fahrzeuge selbst restauriert hatte, übernommen hat und weiter hegt und pflegt. Die Spedition ist 1929 von seinem Großvater gegründet und dann über seinen Vater schließlich von ihm übernommen worden, erfuhren die Ausflügler. Das Unternehmen umfasst derzeit 150 Lkw und beschäftigt 600 Mitarbeiter. Im Jahr 2000 siedelte die Spedition von Sassenberg nach Ladbergen um, weil für die immer größer werdende Spedition die bessere Anbindung zur Autobahn entscheidend war.

Nach der kurzen Erläuterung zum aktuellen Stand der Spedition wurden den Alverskirchenern die einzelnen historischen Lastkraftwagen vorgestellt. Das älteste Fahrzeug der Marke Krupp stammt aus dem Jahr 1931. Alle anderen Fahrzeuge stammen von dem ehemaligen Lkw-Hersteller Büssing und sind aus den Jahren 1943 bis 1970, darunter auch der recht seltene Büssing 12 000. Von diesem ersten Frontlenker von Büssing, der zudem noch 3-achsig war, wurden von 1951 bis 1954 nur 53 Exemplare gefertigt.

Highlight war für die Besucher des Privatmuseums das Starten des 6-Zylinder-Dieselmotors des legendären Büssing 8000. Dabei durfte auch ein Einblick in das Führerhaus, das noch aus einem Holzrahmen besteht, nicht fehlen. Bis auf die beiden Lkw der Vorkriegs- und Kriegszeit würden alle anderen mehrmals im Jahr bewegt und sind manchmal auch auf Nutzfahrzeug-Oldtimer-Treffen zu finden, erfuhren die Männer.

Nach einem Erfrischungsgetränk sowie noch einigen Rückfragen der Besucher zu historischen und technischen Details ging es dann mit den Fahrrädern zunächst nach Warendorf, wo auf dem Marktplatz eine ausgiebige Pause eingelegt wurde, um dann wieder nach Alverskirchen zu fahren. Der gelungene Tagesausflug wurde schließlich bei der Familie von Twickel auf Gut Brückhausen mit einem ausgedehnten Grillabend in geselliger Runde beendet.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5766062?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F128%2F
Nachrichten-Ticker