Schützenverein testet neuen Kugelfang
Ein Vogel auf Probeflug

Everswinkel -

„Ein wenig aufgeregt ist man ja doch. Obwohl wir wussten, dass alles perfekt vorbereitet war“, kommentierte der Vorsitzende des Bürgerschützen- und Heimatvereins Everswinkel (BSHV), Berthold Buntenkötter, das Gutachten des neuen Kugelfangs der Bürgerschützen auf dem Hof Schulze-Kelling. Dass die Anspannung der Verantwortlichen unberechtigt war, bekräftigte Gutachter Volker Schramm, indem er dem neuen Kugelfang samt Aufhängung am Manitou ein hervorragendes Zeugnis ausstellte.

Mittwoch, 13.06.2018, 09:37 Uhr

Gespannte Blicke der Bürgerschützen in die Höhe: Wie würde der neue Kugelfang bei der ersten Bewährungsprobe abschneiden, wie würde der Zeitfaktor beim Probe-Vogelschießen aussehen?
Gespannte Blicke der Bürgerschützen in die Höhe: Wie würde der neue Kugelfang bei der ersten Bewährungsprobe abschneiden, wie würde der Zeitfaktor beim Probe-Vogelschießen aussehen?

Man erinnere sich an das Schützenfest im vergangenen Jahr: Die Aufhängung des Kugelfangs fiel einer Materialermüdung zum Opfer. So musste kurzfristig ein neuer Kugelfang besorgt werden, damit das Vogelschießen überhaupt fortgesetzt werden konnte. Ein Jahr später hat der Verein nun einen eigenen neuen Kugelfang. Der musste aber selbstverständlich gründlich begutachtet werden. Allerdings stand für den Schützenverein nicht nur das Gutachten, sondern auch ein Probeschießen mit neuem Vogel auf dem Programm. Der neue Vogel wurde aus zehn Zentimeter starkem Pappelholz gebaut und soll nun nicht mehr so widerspenstig sein wie seine Vorgänger. Das wollte der Vorstand des BSHV gleich testen und setzte dem neuen Vogel unter realistischen Bedingungen und in Echtzeit ordentlich zu.

Da auf dem neuen Kugelfang ab sofort mit Kleinkaliber, Königsmunition und Schrot geschossen werden darf, haben die Verantwortlichen einen größeren Einfluss auf die ungefähre Uhrzeit. Beim Probeschießen war es schließlich Bernhard Webbeler, der das Federvieh um 19.25 Uhr von der Stange löste. Der Vorstand zeigt sich mit dieser Zeit sehr zufrieden. Am Rande des Probeschießens bedankte sich Buntenkötter noch einmal bei Albert Uennigmann, Heiner Roggenland und Robert Lindert für die Arbeit am Kugelfang und dem Vogel.

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