Integrationspreis beim Kaffee gefeiert
Dank an viele ehrenamtliche Helfer

Everswinkel -

Die Ehrung in Berlin und den Integrationspreis des Bundesinnenministeriums entgegengenommen hatten am 2. Juli Bürgermeister Sebastian Seidel und Sozialamtsleiter Thomas Stohldreier. Das Verdienst für die vielfach bereits gelungene Integration der nach Deutschland geflüchteten und nun in Everswinkel wohnenden Menschen verteilt sich indes auf viele Schultern.

Dienstag, 10.07.2018, 17:59 Uhr

Rund 100 ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung engagierte Bürger waren der Einladung der Gemeinde zum Dankeschön-Kaffeenachmittag ins Haus der Generationen gefolgt.
Rund 100 ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung engagierte Bürger waren der Einladung der Gemeinde zum Dankeschön-Kaffeenachmittag ins Haus der Generationen gefolgt. Foto: Susanne Müller

Wie der Bürgermeister am Freitag in seinen Begrüßungsworten zur Dankeschön-Veranstaltung betonte, wollte er an diesem Nachmittag vornehmlich allen ehrenamtlichen Tätigen bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Haus der Generationen seinen Respekt und Dank aussprechen. Etwa 100 Personen waren seiner Einladung gefolgt.

Bürgermeister Sebastian Seidel begrüßte die vielen Gäste.

Bürgermeister Sebastian Seidel begrüßte die vielen Gäste.

Ein Teilnehmer wurde besonders geehrt, hatte er doch trotz der Feierlichkeiten aus Anlass seiner Goldenen Hochzeit den Weg ins HdG gefunden. Seidel überreichte dem Jubilar Günter Hoffmann einen goldgelben Blumenstrauß, verbunden mit einer herzlichen Gratulation und Grüßen an dessen Ehefrau Marlies. Franz-Josef Blömker – Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros, die als einen Schwerpunkt den Bereich „Senioren unterstützen Geflüchtete“ hat – gratulierte zu der erfolgreichen Arbeit und der Auszeichnung.

Wie bereits berichtet, soll für einen Teil des Preisgeldes eine Küche im HdG eingebaut werden. Die Idee dahinter ist laut Thomas Wetterkamp, Leiter des Hauses der Generationen, die Installation eines Offenen Mittagstisches. „Zunächst ist angedacht, ein bis zwei Mal im Monat sonntags ein Essen für Jung und Alt zu offerieren unter dem Motto, ,Jede(r) is(s)t anders‘.“ Bei gutem Zuspruch solle das Angebot ausgeweitet werden, am liebsten auch für geflüchtete Menschen – mit einem Gericht aus ihren Heimatländern. Das wäre dann ein weiterer Baustein auf dem Weg zum „Zusammenleben Hand in Hand“.

Freude über die Auszeichnung des Bundesinnenministeriums: Jürgen Wonning (Integration Point), Thomas Wetterkamp (HdG), Thomas Stohldreier (Leiter Sozialamt), BM Sebastian Seidel, Hilke Sandner (HdG), Friedhelm Hempelmann (Integration Point; v.l.).

Freude über die Auszeichnung des Bundesinnenministeriums: Jürgen Wonning (Integration Point), Thomas Wetterkamp (HdG), Thomas Stohldreier (Leiter Sozialamt), BM Sebastian Seidel, Hilke Sandner (HdG), Friedhelm Hempelmann (Integration Point; v.l.).

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