Coldplay-Coverband Goldplay spielt in Everswinkel
Ganz nah am Original

Everswinkel -

Ihre Hits sind seit fast 20 Jahren an der Spitze der Charts zu finden: Die Rede ist von der britischen Erfolgsband Coldplay. Das Quartett um Leadsänger Chris Martin füllt weltweit die größten Arenen und verkaufte bisher knapp 80 Millionen Alben.

Montag, 24.09.2018, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 24.09.2018, 08:00 Uhr
„Goldplay“ rockten am Samstagabend die Festhalle. Dabei präsentierte die Tribute-Band die größten Hits ihrer britischen Idole.
„Goldplay“ rockten am Samstagabend die Festhalle. Dabei präsentierte die Tribute-Band die größten Hits ihrer britischen Idole. Foto: Christopher Irmler

Seit dem Jahr 2010 huldigt die Coldplay-Tribute-Band „Goldplay Live“ aus dem thüringischen Steinach ihren musikalischen Idolen. Am Samstagabend gastierten sie auf Einladung des Kulturkreises Everswinkel in der Festhalle.

Mit einem Glas Rotwein in der Hand begrüßte Tribute-Band-Sänger Sven Ruppert das Publikum. Natürlich – wie auch während des gesamten Konzerts – in englischer Sprache, um wohl noch näher am berühmten Vorbild Chris Martin zu sein.

Im Repertoire hatte die Band genau das, wofür das britische Original seit Jahren von Fans und Kritikern gefeiert wird. Auf rockige Stücke mit so manchem Schlagzeug- und Gitarrensoli folgten gefühlvollere, leisere Sequenzen mit ausdrucksstarken Gesangs- und Pianoparts.

Ohnehin waren die vier Musiker nah am Original. Energiegeladen wirbelten Sven Ruppert, Bassist Harald Pfeil und Gitarrist Markus Schmidt über die Bühne und versprühten dabei jenes von Fans so geschätzte Flair.

Anfangs noch ein wenig zurückhaltend, ließ sich das Publikum aller Altersklassen relativ schnell auf die Musiker und deren Show ein. Man konnte sagen: Die Chemie zwischen Band und Publikum stimmte. Euphorisch sangen die Gäste die bekannten Hits mit, tanzten vor der Bühne oder schwangen gut gelaunt und bestens unterhalten im Takt die Arme.

Es war ein gelungener Mix der zahlreichen großen und aktuellen Coldplay-Hits wie „A Sky Full Of Stars“, „Speed Of Sound“ oder Paradise“, den die Besucher wohl noch lange in guter Erinnerung behalten dürften. Einzig die Resonanz wurde der gebotenen Bühnenshow nicht gerecht. In der Festhalle hätten deutlich mehr Konzertgäste einen Platz gefunden. Doch all jene, die sich auf die Tribute-Band einließen, dürften ihr Kommen nicht bereut haben.

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