Dorfmaler-Bauwagen wiederentdeckt
Wowas rollendes Atelier schlummert in Telgte

Everswinkel -

Ende September hat Dorf-Maler „Wowa“ (Wladimir Gurski) die Vitus-Gemeinde nach sechs Wochen voller Begegnungen, Besuche, Besichtigungen und Bilder-Skizzen verlassen. Der rote Bauwagen, sein rollendes Atelier, war während dieser Zeit künstlerischer Arbeitsplatz und Treffpunkt gleichermaßen und wurde zum Markenzeichen.

Samstag, 24.11.2018, 15:24 Uhr
Abgestellt am Rande des Telgter Gewerbegebietes „Kiebitzpohl“: Der Bauwagen, der für Dorfmaler Wowa sechs Wochen lang ein rollendes Atelier war..
Abgestellt am Rande des Telgter Gewerbegebietes „Kiebitzpohl“: Der Bauwagen, der für Dorfmaler Wowa sechs Wochen lang ein rollendes Atelier war.. Foto: Klaus Meyer

In Telgte haben die Westfälischen Nachrichten das ehemalige Atelier jetzt wiederentdeckt. Jenseits des dortigen Gewerbegebietes Kiebitzpohl steht der Wagen im Schatten von Bäumen an einer Hofzufahrt und wartet auf neue „Aufgaben“. Von Kunst keine Spur mehr.

Wowa wird im Frühjahr noch einmal für ein bis zwei Wochen zurückkehren, um die Bilder zu präsentieren, die aus seinen Skizzen entstanden sind. Die „Bauwagenphase“ ist indes abgeschlossen, wie Herbert Schulze vom Arbeitskreis Bildende Kunst des Kulturkreises auf WN-Anfrage mitteilt. „Mit dem mobilen Atelier wollten wir noch näher zu den Menschen kommen, sie dort erreichen, wo sie wohnen. Zurückblickend können wir sagen, dass uns das gelungen ist.“

An den verschiedenen Standorten habe es zahlreiche Kontakte zu den jeweiligen „Nachbarn auf Zeit“ gegeben, „häufig auch über die Kinder“. Entsprechend herzlich fiel die Verabschiedung aus. „Bei aller Mühe und dem nicht unerheblichen Aufwand für die ,Umzüge‘ kann man sagen: das mobile Konzept hat sich gelohnt“, bilanziert Schulze. Am 3. März-Wochenende 2019 soll die Ausstellung mit den Ergebnissen von Wowas Winterarbeit beginnen

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