CDU diskutiert Haushalts-Entwurf
Etat-Positionen nachvollziehbar

Everswinkel -

Nachdem die CDU-Fraktion zusammen mit Bürgermeister Sebastian Seidel, dessen allgemeinem Vertreter Norbert Reher und Kämmerin Susanne Nehrkamp den Haushaltsplan-Entwurf der Gemeinde für 2019 diskutiert hatten, erfolgte eine weitere ausführliche Erörterung innerhalb einer gemeinsamen Sitzung der beiden Vorstände Alverskirchen und Everswinkel.

Donnerstag, 29.11.2018, 06:22 Uhr aktualisiert: 29.11.2018, 06:30 Uhr
Die Mitglieder von CDU-Fraktion und der CDU-Vorstände beider Ortsteile arbeiteten den Haushaltsplan-Entwurf durch.
Die Mitglieder von CDU-Fraktion und der CDU-Vorstände beider Ortsteile arbeiteten den Haushaltsplan-Entwurf durch.

Hauptthema war die vom Bürgermeister geplante Steuererhöhung, wie die CDU in einer Presseinformation mitteilt. Schlussendlich stimmten alle Teilnehmer dem Fraktionsvorsitzenden Dirk Folker zu, der erklärte, dass „Steuererhöhungen immer ein schwieriges Thema sind und selten auf Verständnis beim Bürger stoßen“. Zu bedenken sei allerdings, dass trotz allgemeiner Ergebnisverbesserungen mit den Erhöhungen lediglich ein ausgeglichener Haushalt zustande käme. In den Jahren seit 2009 habe es keine Überschüsse mehr gegeben, sondern die Verluste hätten sich auf über sechs Millionen Euro summiert. „Auch die Gemeindeprüfungsanstalt hat noch in diesem Jahr der Gemeinde ins Stammbuch geschrieben, den Verzehr von Eigenkapital zu stoppen.“

Werner Lemberg, CDU-Vorsitzender von Alverskirchen, ergänzte, dass „mit einer zusätzlichen Belastung von circa 65 Euro jährlich für einen Durchschnittshaushalt die Erhöhung noch als moderat gesehen werden kann“. Ratsmitglied Ludger Klaverkamp, merkte in diesem Zusammenhang a, dass „auch die allgemeinen Kosten für Kindergärten, Gebäudemanagement und mehr, aber auch die Personalkosten kontinuierlich ansteigen“. Die übrigen Haushaltsansätze wurden ebenfalls positiv aufgenommen. Die Everswinkeler CDU-Vorsitzende Magdalene Wierbrügge betonte, „dass die freiwilligen Leistungen gegenüber ehrenamtlicher Tätigkeit keinerlei Kürzungen erfahren“.

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