Die FDP-Fraktion zum Haushalt 2019
„Der Gemeinde geht es gut“

Everswinkel -

Angesichts der Tatsache, dass in den vergangenen Jahren viel über die Verbundschule gesprochen worden sei, mahnte FDP-Fraktionsführer Peter Friedrich, die „Belange der Grundschule Everswinkel nicht aus den Augen zu verlieren“. Das Thema „Schulentwicklung Grundschulen“ sollte der zuständige Ausschuss deshalb im nächsten Jahr in der Grundschule Everswinkel diskutieren.

Donnerstag, 20.12.2018, 07:30 Uhr
Peter Friedrich, FDP-Fraktionsvorsitzender.
Peter Friedrich, FDP-Fraktionsvorsitzender. Foto: Klaus Meyer

Die neuen Grundstücke im „Königskamp III“, das Bauprojekt Warendorfer Straße sowie das künftige Baugebiet „Bergkamp III“ würden dringend erforderlichen Wohnraum schaffen. Die überfüllte Bürgerversammlung habe gezeigt, „wie groß der Druck in Everswinkel ist“. Auch die Entwicklung von Münster führe zu dem Schluss, „wir müssen weiteren Wohnraum schaffen“. Ebenso notwendig sei die Ausweisung neuer Gewerbeflächen. „Man hört von Abwanderungen einheimischer Unternehmen und von enttäuschten Betrieben, die aufgrund fehlender Gewerbeflächen nicht expandieren können. Das sind Dinge, die wir Liberalen nicht hören möchten.“ An den Bürgermeister gewandt, merkte Friedrich an: Es sei zwar die Position einer Wirtschaftsförderin eingerichtet worden, „uns fehlt da aber eine Vision des ersten Bürgers der Gemeinde. Das Thema ist für uns so wichtig, dass Sie die Schaffung von zusätzlichen Gewerbeflächen zur Chefsache erklären sollten.“

Der Gemeinde „geht es gut“, mit Blick auf eine „florierende Schullandschaft“, eine „mehr als ausreichende Sportinfrastruktur“, Vitus-Bad und mehr. Dazu viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagierten. Es sei richtig, den Fokus auf den Erhalt der bestehenden Infrastruktur zu legen. Die Fraktionen seien sich einig, „dass bis auf Weiteres kein gemeindliches Geld in den Aus- und Neubau von weiteren Sportstätten fließen soll“. Die Haushaltslage habe sich im laufenden Jahr „deutlich verbessert“, für 2019 werde nur ein geringfügiges Minus erwartet, nachdem sich die Zahlen zwischen Einbringung und Verabschiedung des Haushalts so positiv entwickelt hätten. Deshalb bestehe „überhaupt keine Notwendigkeit, die Gewerbe- und Grundsteuern zu erhöhen“.

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