Fachangestellter für Bäderbetriebe
„fair.bunt.praxis“: Schüler schauen sich Bad-Technik an

Everswinkel -

„Kennen Sie den Ausbildungsberuf Fachangestellter für Bäderbetriebe?“, fragten Gabi Baumeister und Jörg Witkowski vom Everswinkeler Vitus-Bad jüngst die Lehrer der Verbundschule Everswinkel anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Projekt „fair.bunt.praxis“ der Verbundschule. Das Projekt will mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft Schüler frühzeitig auf die Berufsorientierung vorbereiten.

Freitag, 28.12.2018, 18:50 Uhr aktualisiert: 28.12.2018, 19:01 Uhr
Projekt „fair.bunt.praxis“: Den Kindern soll die Möglichkeit geboten werden, sich im Technikbereich unter dem Bad umzuschauen (die Schwimmhalle kennen die Jungen und Mädchen von ihrem Schwimmunterricht).
Projekt „fair.bunt.praxis“: Den Kindern soll die Möglichkeit geboten werden, sich im Technikbereich unter dem Bad umzuschauen (die Schwimmhalle kennen die Jungen und Mädchen von ihrem Schwimmunterricht). Foto: Klaus Meyer

Die Lehrer waren schon überrascht über die vielfältigen Aufgabenbereiche der „Bademeister“. Denn die erstrecken sich bei weitem nicht nur auf die Beaufsichtigung des Badebetriebes am Beckenrand. Die Fachangestellten haben einen umfangreichen Technikbereich – angefangen von Raum-, Luft- und Klima- und Heizungstechnik bis zur Wasseraufbereitung zu betreuen. Was auch den sicheren Umgang mit Chemikalien beinhaltet. Sie führen einfache Wasseruntersuchungen selbst durch und planen die Laboruntersuchungen des Bade- und Duschwassers in Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden.

Darüber hinaus sind die Fachangestellten für Bäderbetriebe für einen sicheren Aufenthalt der Badegäste im Bad verantwortlich. Sie sind erster Ansprechpartner bei unterschiedlichsten Problemen. Sie sind aber auch Eventmanager bei Veranstaltungen im Schwimmbad. Und natürlich bringen sie Kindern und Erwachsenen in den Kursen auch das Schwimmen bei.

Das alles weckte dann schon großes Interesse bei den Lehrern. Und so wurden Kontaktdaten ausgetauscht, damit gleich Anfang des kommenden Jahres Gespräche geführt werden können. Den Kindern soll die Möglichkeit geboten werden, sich im Technikbereich unter dem Bad umzuschauen (die Schwimmhalle kennen die Jungen und Mädchen von ihrem Schwimmunterricht). Auch ist geplant, einen der Fachangestellten in den entsprechenden Schulklassen seinen Beruf vorstellen zu lassen. So hoffen die Betreiber und Macher des Vitus-Bades darauf, dass manch ein Schüler seinen Traumberuf im Bäderbereich finden wird.

 

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