Messdiener und Kirchenvorstand unterwegs
Alte Eiche für die neue Sakristei

Alverskirchen -

Bei klarem Winterwetter holten Vertreter von Messdienerschaft und Kirchenvorstand abgelagertes Eichenholz für die Renovierung der Sakristei in Sankt Agatha ab. Auf Vermittlung des Diözesankonservators und Domkustos Dr. Udo Grote hat die St. Agatha-Kirche geradezu „exzellente“ westfälische Eiche für diese Baumaßnahme bekommen.

Dienstag, 05.02.2019, 05:18 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 13:42 Uhr
Eichenholz für Sankt Agatha (v. l.): Josef Starp (Kirchenvorstand), Dominik Rielmann (Messdiener), Markus Brandmann (Tischlerei Brandmann, Telgte) und Stifter Heinz Mackel (Seniorchef Möbel Berkemeier, Beckum)
Eichenholz für Sankt Agatha (v. l.): Josef Starp (Kirchenvorstand), Dominik Rielmann (Messdiener), Markus Brandmann (Tischlerei Brandmann, Telgte) und Stifter Heinz Mackel (Seniorchef Möbel Berkemeier, Beckum) Foto: Kirchengemeinde

Es handelt sich hierbei nämlich um eine Spende aus dem Nachlass des inzwischen verstorbenen, früheren Oberhirten des Bistums Münster, Bischof Dr. Reinhard Lettmann . Dieser hatte vor einigen Jahren zu seinem 65. Geburtstag vom Schreinermeister Heinz Mackel aus Beckum 65 Festmeter gesägte Eichenbretter in unterschiedlichen Stärken geschenkt bekommen. Aus diesem Fundus war noch eine kleine Menge verfügbar, die Alverskirchener durften sich das für die Renovierung in St. Agatha benötigte Holz aus Beckum abholen.

Der 92-jährige Stifter – rüstiger Seniorchef des Beckumer Möbelhauses Berkemeier – nutzte die Gelegenheit, um den Alverskirchenern seine Passion für die westfälische Eiche näherzubringen. So konnte die Delegation ein neu erbautes Fachwerkhaus und zwei, von Heinz Mackel errichtete Kapellen besichtigen. Seine Antoniuskapelle hat ihren Platz bei Lippborg in einem mehr als 400 Morgen großen Waldgebiet gefunden, das Heinz Mackel sein Eigen nennt.

Die Sakristei in Sankt Agatha misst nur etwa 4 x 6 Meter und doch ist sie der Raum in dem sich mehr als 90 Messdiener, 15 Lektoren, 2 Pfarrer, 2 Diakone, 3 Pastoralreferenten, Kirchenmusiker und die Küsterin auf den Dienst am Altar vorbereiten. Die derzeitige Möblierung und Einrichtung der Sakristei ist inzwischen mehr als 50 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen.

Die Renovierungsarbeiten starten im Februar. Die geplanten Arbeiten für die Sakristei sehen im Wesentlichen wie folgt aus: Die alten, mächtigen und dunklen Schränke in der Sakristei werden durch helle, moderne, weniger hohe und flachere Möbel ersetzt. In diesem Zusammenhang wird die Waschecke komplett neugestaltet. Das Gewölbe und die Wände erhalten einen frischen Anstrich. Auf den Besucher und Nutzer der Sakristei wird die Innenausstattung harmonisch und freundlich einladend wirken. Außerdem wird, wie im Schatzkammerraum, der Fußboden neu mit dunkelbraun gebeizten Eichenbohlen belegt.

Auch wenn mit dem wertvollen Holz schon eine gute Basis für das Projekt vorliegt, freut sich die Kirchengemeinde über weitere Spenden für die Renovierung. „Allen, die das vorgestellte Projekt in der St. Agatha-Kirche unterstützen, sagen wir ein herzliches ,Vergelt’s Gott‘ und Dankeschön“, so der Kirchenvorstand.

Spendenkonto: IBAN: DE 90 4006 0265 0003 9520 00; BIC: GENODEM1DKM Darlehnskasse Münster eG; Stichwort:
 „Spende Renovierung Sakristei Sankt Agatha“. Für alle namentlich gekennzeichneten Spenden werden durch das Pfarrbüro Spendenbescheinigungen ausgestellt.

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