Hohe Lebensqualität im Alter
Schlechten Zucker meiden

Everswinkel -

Im Rahmen ihres Bildungsangebots 2019 hatte die Volkshochschule Warendorf am Dienstag ins Rathaus Everswinkel eingeladen. Ihr Pädagogischer Mitarbeiter Frank Büning begrüßte neben etwa 50 Besucherinnen und Besuchern als Referenten die Warendorfer Fachärzte Dr. med. Dörthe Lison und Dr. med. Andreas Lison.

Donnerstag, 07.02.2019, 05:19 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 15:42 Uhr
Im Auftrag der Volkshochschule Warendorf begrüßte ihr Pädagogischer Mitarbeiter Frank Büning (r.) das Warendorfer Arztehepaar Dr. Dörthe Lison und Dr. Andreas Lison zu einem interessanten Vortrag im Rathaus Everswinkel.
Im Auftrag der Volkshochschule Warendorf begrüßte ihr Pädagogischer Mitarbeiter Frank Büning (r.) das Warendorfer Arztehepaar Dr. Dörthe Lison und Dr. Andreas Lison zu einem interessanten Vortrag im Rathaus Everswinkel. Foto: Max Babeliowsky

Diese informierten umfassend über das Thema „Hohe Lebensqualität im Alter – Einfluss von Ernährung und körperlicher Aktivität“, indem Dr. Dörthe Lison den Bereich „just feed it“ (richtige Ernährung) und Dr. Andreas Lison den Bereich „just train it“ (körperliche Aktivität) behandelten.

Beide Ärzte verbindet neben der Ehe und dem Beruf ihr gemeinsamer Arbeitgeber, das Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr , untergebracht in der Sportschule der Bundeswehr Warendorf. Leiter ist Oberstarzt (Rang eines Majors) Andreas Lison, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin. Seine Ehefrau steht im Rang eines Oberfeldarztes (Oberstleutnant) und ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Ernährung.

Die Besucher der vorwiegend älteren Generation erhielten umfangreiche Informationen zur Gesundheit, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO definiert wird als Körperlich Physisches Soziales Wohlbefinden. Zum körperlichen Sektor wurden Begriffe wie Muskelkrafttraining, Sturzhäufigkeit und Gebrechlichkeit mit den Symptomen ungewollte Gewichtsabnahme, Erschöpfung, Muskelschwäche, Immobilität, Inaktivität oder Stand- und Gangunsicherheit von Dr. Andreas Lison beleuchtet. Um diesen Symptomen entgegenzuwirken, sei es nie zu spät, gab der Arzt zu bedenken. An der von ihm empfohlenen gemeinsamen Übung leichter Bewegungen nahmen alle Zuhörer gerne teil.

Wie die Lebensqualität im Alter mit gleichhoher Bedeutung durch die „richtige“ Ernährung erhalten oder gesteigert wird, machte Dr. Dörthe Lison anhand zahlreicher Empfehlungen deutlich. Stichwortartig seien erwähnt: Vermeidung von zu hohem schlechten Zucker im Blut. Nach dem glykämischen Index ist der Anteil schlechten Zuckers in einer Skala von 100 bis 0 bei Weizenmehl und Traubenzucker (100), Baguette (95), Cornflakes (77), Orangensaft (50) und Hülsenfrüchte (28). Der hohe Anteil schlechten Zuckers im Blut mache abhängig, krank, dick, müde und alt. Wer wenig Ballaststoffe zu sich nimmt, habe häufiger Übergewicht, magere und eiweißreiche Kost vermindere das Risiko für Herz- und Kreislaufstörungen um bis zu 30 Prozent.

Auf dem täglichen Verzehrplan sollten stehen: acht große Gläser Wasser, 30 Gramm Eiweiß, 30 Gramm Ballaststoffe, acht bis neun Gemüseportionen (Handtellermaß) Obst und Gemüse. Alkohol gilt als Gift, bei Fleisch oder Milch kommt es unbedingt auf Menge und Qualität an. Zugeständnisse können aber bei mäßigem Weingenuss gemacht werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6373608?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F128%2F
Frau verliert Kontrolle über ihr Fahrzeug
Nachdem die Fahrerin des schwarzen Pkw mitten in Nordwalde die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatte brach sie zunächst auf den Bürgersteig aus und prallte dann 35 Meter weiter gegen eine Straßemnlaterne aud der gegenüberliegenden Straßenseite.
Nachrichten-Ticker