Verkehrsunfall-Statistik für 2018
Zahl der Unfälle gesunken

Everswinkel -

Nachdem die Vitus-Gemeinde bei der jüngst vorgestellten Kriminalitäts-Statistik für 2018 als sicherste Kommune erstmals auf dem 1. Platz kreisweit gelandet ist, ist sie nun bei der aktuellen Verkehrsunfall-Statistik für das vergangene Jahr auf dem 3. Platz gelandet mit der drittniedrigsten Verunglückten-Häufigkeitszahl im Kreis Warendorf hinter Beelen und Drensteinfurt.

Samstag, 09.03.2019, 08:31 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 08:40 Uhr
Einer der schweren Unfälle 2018: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw wird am 17. August auf der K3 ein Fahrer so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Münster geflogen werden muss. Beide Pkw sind total zerstört.
Einer der schweren Unfälle 2018: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw wird am 17. August auf der K3 ein Fahrer so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Münster geflogen werden muss. Beide Pkw sind total zerstört. Foto: Feuerwehr

72 Verkehrsunfälle wurden für die Vitus-Gemeinde im vergangenen Jahr notiert und erfasst. Damit waren es weniger als in den Vorjahren 2017 (79) und 2016 (78). Gleichzeitig sanken auch die Zahl Unfälle mit Personenschaden von 35 auf 28 (2016 waren es 42, 2015 waren es 36) sowie die Zahl der verunglückten Personen von 49 auf 38 (2016: 50; 2015: 43). Leider gab es wieder ein Todesopfer auf Everswinkeler Straßen sowie 14 schwer verletzte und 23 leicht verletzte Verunglückte. Betroffen war in erster Linie die Altersgruppe der Erwachsenen von 25 bis 64 Jahre mit 24 Verunglückten; zwei Kinder und Jugendliche waren zudem betroffen, fünf junge Erwachsene und sieben Senioren.

Die meisten Verunglückten waren mit dem Auto unterwegs (28), sechs wurden als Radfahrer in einen Unfall verwickelt – allerdings keiner mit einem Pedelec. Hinzu kommen ein Fußgänger, ein Lkw-Fahrer und zwei Motorradfahrer. Zunehmend ist die Zahl derjenigen Kraftfahrer, die nach einem Unfall die Flucht ergreifen und einfach davon fahren. 35 Unfallflüchtige notierte die Polizei fürs vergangene Jahr; in den drei Jahren davor waren es 33 bzw. 29 Personen.

Kreisweit wurden neun Menschen bei Unfällen getötet, was laut Landrat Dr. Olaf Gericke der niedrigste Wert seit 20 Jahren sei. Die Zahl der Verunglückten insgesamt – sprich getötete, schwer oder leicht verletzte Personen – stieg allerdings um 7,4 Prozent auf 1 364 Personen an. Auch die Zahl der Unfälle mit Radfahrern ging kreisweit von 331 auf 413 Beteiligte nach oben – ein Plus von fast 25 Prozent.

Im Zuge der Statistik wurden auch weitere Daten und Fakten veröffentlicht: Über 109 000 Geschwindigkeitsverstöße wurden 2018 durch den Kreis festgestellt (über 69 000 durch Messsäulen) sowie weitere knapp 17 000 durch die Polizei. Das sind 345 Temposünder pro Tag. Die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge steigt stetig – 235 294 waren es 2018 bei rund 283 000 Einwohnern.

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