Mitgliederversammlung des SC DJK Everswinkel
Vereinsspitze wird neu strukturiert

Everswinkel -

Der SC DJK Everswinkel blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Josef Riesenbeck, geschäftsführender Vorsitzender, sieht „seinen“ Verein für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Im Blickpunkt der Mitgliederversammlung stand eine Satzungsänderung. Der bekannte Vorstand wird so nur noch ein Jahr amtieren, dann wird neu gewählt – mit einer neuen Struktur der Vereinsspitze. Das Präsidentenamt wird abgeschafft.

Montag, 18.03.2019, 07:44 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 16:02 Uhr
Mitgliederehrungen: Für 40 Jahre – Vorsitzender Josef Riesenbeck, Ulrike Walter, Jörg Jestädt, Karin Timmermann, Präsident Martin Steinbach, Anneliese Schillick, Norman Rengers, Hartmut Walter und Ingolf Ackermann. (linkes Bild; v.l.); für 25 Jahre Josef Riesenbeck und Martin Steinbach mit Ingrid Knein (2.v.l.) und Maria-Anna Lammers.
Mitgliederehrungen: Für 40 Jahre – Vorsitzender Josef Riesenbeck, Ulrike Walter, Jörg Jestädt, Karin Timmermann, Präsident Martin Steinbach, Anneliese Schillick, Norman Rengers, Hartmut Walter und Ingolf Ackermann. (linkes Bild; v.l.); für 25 Jahre Josef Riesenbeck und Martin Steinbach mit Ingrid Knein (2.v.l.) und Maria-Anna Lammers. Foto: Bernd Pohlkamp

„Wir haben uns frühzeitig entschieden, neben dem Leistungssport auch Breiten-, Fitness- und Gesundheitssport sowie in einer Vielzahl auch Sportkurse anzubieten.“ Für seinen umfassenden 49. Geschäftsbericht mit einem ebenso deutlichen Ausblick erhielt der Vorsitzende im voll besetzten Versammlungsraum der Gaststätte Arning am Freitagabend viel Beifall.

SC-DJK-Präsident Martin Steinbach hatte zuvor 55 wahlberechtigte Vereinsmitglieder und weitere Gäste, darunter Bürgermeister Sebastian Seidel, den KSB-Präsidenten Ferdinand Schmal und die ehemaligen Präsidenten Ingolf Ackermann und Hermann Walter, begrüßt. Seit fünf Jahren ist die Mitgliederentwicklung beim SC DJK positiv: 2 194 Mitglieder sind dem Verein verbunden, weitere Sportler nehmen vereinsungebunden an den zahlreichen Kursen teil. „Wichtig für den SC DJK ist es, sich weiter zu entwickeln und immer wieder neue Sport- und Freizeitangebote anzubieten, hervorragende Übungsleiter zu haben und auch neue aus- und weiterzubilden“, so Riesenbeck. Dass der SC DJK so erfolgreich ist, das habe laut Riesenbeck auch etwas mit den hervorragenden Sportstätten zu tun. Hier nannte er das Vitus-Sportcenter und die Sportstätten, die die Gemeinde in einem guten Zustand hält.

Letztmals zeigte sich der Vorstand des SC DJK in dieser Formation: Vorne Dieter Rengers (l.) und Markus Schöfbeck, dahinterJosef Riesenbeck, Martin Steinbach und Christian Maas (v.l.).

Letztmals zeigte sich der Vorstand des SC DJK in dieser Formation: Vorne Dieter Rengers (l.) und Markus Schöfbeck, dahinterJosef Riesenbeck, Martin Steinbach und Christian Maas (v.l.). Foto: Bernd Pohlkamp

Riesenback zählte auch einige nicht so erfolgreiche Projekte auf, etwa die der Zusammenführung mit der DLRG. Der Vorstand hatte Gespräche mit der Gemeinde geführt, bedauerlicherweise führten diese nicht zum Erfolg. Auch sei eine Zusammenarbeit mit der DJK Rot-Weiß Alverskirchen gescheitert. Ein weiteres Vorhaben, einen Anbau für die Sportschützen am Vitus-Sportcenter zu errichten, stoß offensichtlich bei der Gemeinde auf wenig Gegenliebe. Der Vorsitzende bedauerte, dass derzeit eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde schwer durchführbar sei. Im Tischtennis gebe es trotz des 70-jährigen Abteilungsbestehens erhebliche Nachwuchsprobleme. Zu den Herausforderungen gehöre es auch, die Randsportarten weiter attraktiv zu halten.

Schatzmeister Dieter Rengers lobte die Geschäftsstelle und bedankte sich für die geleistete Arbeit. Riesenbeck erläuterte das umfangreiche Zahlenwerk sehr detailliert. Die Versammlung erfuhr so wie die Ausgaben von rund 517 500 Euro finanziert werden konnten. Er zählte die Zuschüsse von Gemeinde und Land, die Spenden und auch die Eigenleistungen von fast 2 300 Stunden auf.

Mit großem Dank als Abteilungsleiter vom Präsidenten Martin Steinbach verabschiedet wurden Ulrich Rolle (Fußball; Mitte) und André Roggenland (Handball; r.).

Mit großem Dank als Abteilungsleiter vom Präsidenten Martin Steinbach verabschiedet wurden Ulrich Rolle (Fußball; Mitte) und André Roggenland (Handball; r.). Foto: Bernd Pohlkamp

Die Satzungsänderung, die von der Versammlung einstimmig beschlossen wurde, sieht vor, dass der geschäftsführende Vorstand des SC DJK ab 2020 aus insgesamt acht Mitgliedern besteht: Das Präsidentenamt wird abgeschafft. In der Mitgliederversammlung 2020 wird der dann von fünf auf acht Personen vergrößerte geschäftsführende Vorstand komplett neu gewählt: Dem Vorsitzenden werden zwei Stellvertreter, ein Geschäftsführer, ein Schatzmeister, ein Sportwart für den Wettkampfsport und einer für den Breiten- und Freizeitsport sowie ein Marketingleiter zur Seite gestellt.

Für ein Jahr wählte die Versammlung ihren geschäftsführenden Vorstand: Martin Steinbach als Präsident, Josef Riesenbeck als Vorsitzender und Geschäftsführer, Markus Schöfbeck als stellvertretender Vorsitzender, Christian Maas als Beisitzer und Dieter Rengers als Schatzmeister. Wolfgang Kaschny bleibt weiter Pressesprecher. Neue Kassenprüferin ist Ulrike Walter.

Es galt zudem wieder viele langjährige Mitglieder mit Urkunde und Präsent zu ehren: für 25 Jahre Mitgliedschaft Maria-Anna Lammers, Ingrid Knein, Michael Böckelmann, Hubert Eckel, Mirco Herweg, Ilse Gauselmann, Lothar Band-Bachg, Bernhard Gauselmann, Olaf Fichtner, Barbara Jüttner-Schäpeo, Christoph Kübbeler, Andreas Kukuk, Erika Peter, Silvia Polz, Verena Schindelhauer, Natascha Vetterle, Philipp Wißen, Lukas Hüning, Robert Märtens, Stephan Rott und Susanne Stein; für 40 Jahre Mitgliedschaft Norman Rengers, Gertrud Ackermann, Ingolf Ackermann, Karin Timmermann, Anneliese Schillick, Karl-Heinz Jestädt, Ulrike Walter, Hartmut Walter, Martin Schillick, Martin Schlüter, Wilfried Knee, Astrid Friedrich, Frank Mester, Georg Farwick, Simone Heitmann und Bärbel Deiters; für 50 Jahre SCDJK-Mitglied: Hartmut Scholz, Adolf Lemke, Lutz Hegemann.

Insgesamt 55 stimmberechtigte Mitglieder sowie einige Gäste füllten den Versammlungsraum im Gasthof Arning.

Insgesamt 55 stimmberechtigte Mitglieder sowie einige Gäste füllten den Versammlungsraum im Gasthof Arning. Foto: Bernd Pohlkamp

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