Kommentar
Ein nicht alltäglicher Vorgang

Personalwechsel beim Kulturkreis

Donnerstag, 21.03.2019, 17:24 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 11:52 Uhr

Kulturkreis contra Fußball. Ob das parallel stattfindende Fußball-Länderspiel Deutschland – Serbien wirklich Auswirkungen auf die Beteiligung an der Jahresversammlung des Kulturkreises hatte – man weiß es nicht. Tatsache ist, dass nur jedes fünfte der aktuell 133 Mitglieder den Weg zur Versammlung fand. Wieder einmal. Und das, obwohl wesentliche Personalentscheidungen anstanden. Mit Martin Kirschke , Walter Mexner und Rüdiger Möllmann traten der Vorsitzende, sein Stellvertreter und ein Beisitzer nicht mehr zur Wahl an. Ein nicht alltäglicher Vorgang, der durchaus zu Fragen führen könnte. Aber über die Gründe wurde geschwiegen. Ebenso über die interne Suche nach deren Nachfolgern, die möglicherweise von der Sorge geprägt war, dass der Verein im 23. Jahr seines Bestehens an Stabilität verlieren könnte. Eingeweihte wussten wohl über die Vorgänge Bescheid, wie Wahlleiter Hermann Walter – selbst ein wenig überrascht – treffend vermutete. Und der Rest nahm es zur Kenntnis. Somit war es ob des Wechsels eine merkwürdig stille Veranstaltung mit einem unmerklichen „Knistern“ im Hintergrund. Während der Bundestrainer zeitgleich auf die „Generation Umbruch“ setzte, vertraut der Kulturkreis auf erfahrene Routiniers auf dem Feld: Herbert Schulze, Michael Langer – und mit Susanne Müller feiert gar die Gründungsvorsitzende ihr Comeback an der Spitze. „Ich hoffe, dass ich noch genug drauf habe“, sagte sie nach ihrer Wahl. Nun, Erfahrung hat sie genug, Kontakte ebenso, und der Erfolg sei ihr gewünscht. Dennoch bleibt die Erkenntnis: Der Kulturkreis benötigt mehr engagierte Mitglieder, die auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Und mehr junge Kräfte in vorderer Reihe. Mit Milena Meier ist ein kleiner Anfang gemacht worden, mehr nicht. Nichts wäre schädlicher für den Kulturkreis, als wenn er nur als „geschlossener Zirkel“ wahrgenommen würde.

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