Freie Waldorfschule Everswinkel stellt sich vor
Schule in vielen bunten Facetten

Everswinkel -

Zweimal im Jahr öffnet die Waldorfschule Everswinkel bei einem Aktionstag alle ihre Türen. Am vergangenen Samstag präsentierten Schüler und Lehrer das Konzept ihrer Schule auf beeindruckende Weise. Bei herrlichem Wetter schlenderten die zahlreichen Besucher über das weitläufige Gelände und nicht wenige staunten über die Vielfalt, die die Waldorfschule bietet.

Dienstag, 02.04.2019, 06:00 Uhr
Die sechsten Klassen der Freien Waldorfschule führten am Samstag auf der Bühne ein Stück zum Thema „Schule gegen Rassismus“ auf.
Die sechsten Klassen der Freien Waldorfschule führten am Samstag auf der Bühne ein Stück zum Thema „Schule gegen Rassismus“ auf. Foto: Marion Bulla

„Ich finde es toll hier. Wir sind ganz oft draußen im Schulgarten oder bei den Tieren, und das gefällt mir. Auch die Lehrer sind klasse. Sie haben immer ein offenes Ohr für uns“, schwärmte etwa der 13-Jährige Raphael von seiner Schule. Der Siebtklässler half zusammen mit dem neunjährigen Fynn, einen Baumstamm auszuhöhlen, den Monika Buddenkotte später als Anschauungsobjekt mit einer Scheibe versehen wird. „Das soll ein naturnahes Zuhause für Bienen werden“, erklärte die Imkerin, die sich an der Waldorfschule gemeinsam mit Heike Bienek um die Schulbienen kümmert.

Jürgen Fritzsch hielt für die Besucher Kupferplatten bereit, die zu kleinen Schüsseln gedengelt werden sollten.

Jürgen Fritzsch hielt für die Besucher Kupferplatten bereit, die zu kleinen Schüsseln gedengelt werden sollten.

Gleich nebenan ist der Bereich von Werklehrer Jürgen Fritzsch. Er hatte mit den 9. Klassen einige platte Kupferscheiben vorbereitet, die von den Besuchern zu kleinen Schüsseln gebogen werden konnten. Im Gebäude Eurythmie waren Arbeiten der Schüler ausgestellt. Darunter viele Bilder. Eines davon hatte die elfjährige Emily gemalt, in grün gehalten mit kleinen lila Farbnuancen. Die Schüler sollten sich mit dem Thema Erdvergangenheit beschäftigen. Die Sechstklässlerin hatte sich für einen „Jurassic-Park“ entschieden. Natürlich fehlt auch ein Dinosaurier nicht. „Ich glaube, das sind friedliche Tiere gewesen, und so wollte ich sie auch darstellen“, schilderte sie ihren Eltern, die das Werk stolz bestaunten.

Die elfjährige Emiliy hatte sich über die Erdvergangenheit Gedanken gemacht und ein Bild mit Dinnosaurier gemalt.

Die elfjährige Emiliy hatte sich über die Erdvergangenheit Gedanken gemacht und ein Bild mit Dinnosaurier gemalt.

Im Außenbereich war jede Menge los. Vor allem bei den Tieren. Dorian Kautz ist ein richtiger Fan der Waldorfschule. Jüngst ist er von Hamburg nach Everswinkel gezogen und zeigte sich hocherfreut über die Möglichkeit, seine zweijährige Tochter Frida im Waldorf-Kindergarten „Hollerbusch“ unterzubringen. „Wir sind da sehr interessiert dran; denn das Konzept ist toll“, bemerkte er, während seine Tochter jauchzend den Ziegen zuschaute. Neben den Führungen und Aktionen draußen sowie drinnen fand sich zudem die Möglichkeit, auch am Unterricht teilzunehmen.

Darüber hinaus gab es einige Darbietungen der Jahrgänge. Viele zum Motto „Schule gegen Rassismus“. Die 6. Klassen führten beispielsweise ein Stück gegen Vorurteile auf, und die Neuntklässler erklärten, warum sie derzeit freitags auf der Straße und nicht in der Schule sind. Auch die Eltern waren wie in den Vorjahren bei der Organisation mit im Boot.

Dorian Kautz ist Neubürger in Everswinkel und freut sich, für seine Tochter Frida einen Platz im Waldorf-Kindergarten gefunden zu haben.

Dorian Kautz ist Neubürger in Everswinkel und freut sich, für seine Tochter Frida einen Platz im Waldorf-Kindergarten gefunden zu haben.

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