Entscheidung bei den Dorf-Kegelmeisterschaften
„Melk die Kuh“ verteidigt den Titel

Everswinkel -

„Die Kegelmeisterschaft 2019 hat uns überraschende Ergebnisse beschert“, bilanzieren die Organisatoren Hubert Görges und Theo Kortmann. Am Wochenende ging das Finale über die Bühne. Und es konnten sogar Titel verteidigt werden.

Montag, 15.04.2019, 07:56 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 16:12 Uhr
Sieger bei den Damenclubs wurde „Melk die Kuh“. Die Keglerinnen konnten ihren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen.
Sieger bei den Damenclubs wurde „Melk die Kuh“. Die Keglerinnen konnten ihren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen. Foto: Theo Kortmann

„In den letzten Jahren hatte sich gezeigt, dass Titelverteidiger es schwer haben, ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen“, so Kortmann . Diese Serie hat nun der Damenkegelclub „Melk die Kuh“ durchbrochen, der mit einem 6:0-Erfolg seinen Titel verteidigte.

Die besten Einzelkegler: Andreas Rosemann und Ulrike Ludwig

Die besten Einzelkegler: Andreas Rosemann und Ulrike Ludwig Foto: Theo Kortmann

Dazu muss man wissen, dass im Spielsystem der Dorfmeisterschaften immer die jeweils besten, zweitbesten, drittbesten u.s.w. Kegler miteinander verglichen werden. Allerdings war der Damenwettbewerb auf das Finale beschränkt, weil sich in der Vorrunde nur vier Clubs angemeldet hatten. „Das ist leider eine bedauerliche Entwicklung, dass immer weniger Damenclubs teilnehmen; einen Wettbewerb gemischter Clubs konnten wir mangels Anmeldungen nicht durchführen.“

Nach dem ausgelosten Viertelfinale qualifizierten sich „Die BeamBrothers“, „Die Experten“, „Die „Eumels“ und „Die wilden Hengste“ für das Halbfinale. Die „BeamBrothers“ benötigten sogar ein Stechen gegen die „Senkrechtstarter“, um in das Halbfinale zu gelangen.

„Die wilden Hengste“ - Sieger bei den Herren – bejubeln ihren zweiten Meistertitel.

„Die wilden Hengste“ - Sieger bei den Herren – bejubeln ihren zweiten Meistertitel. Foto: Theo Kortmann

So knapp waren die folgenden Duelle nicht mehr, denn „Die Eumels“ besiegten im Halbfinale „Die Experten“ mit 6:0 und „Die wilden Hengste“ die „BeamBrothers“ ebenfalls mit diesem Ergebnis. Im Finale besiegten „Die Wilden Hengste“ die „Eumels“ mit 5:1 Erfolg. Damit konnte Theo Kortmann den „Wilden Hengsten“ den Wanderpokal der Herrenclubs schon zum zweiten Mal überreichen.

Tags zuvor fanden die Einzelmeisterschaften statt. Dieser Wettbewerb war an Spannung nicht zu überbieten, denn die Entscheidungen fielen alle erst mit dem letzten Wurf. „Ein Generationenduell zwischen „Alt“ und „Jung“ ist ja relativ normal – aber dass dieses Duell zwischen Mutter und Tochter ausgetragen wird, das gab es in 34 Jahren noch nie“ sagte Kortmann. Ulrike Ludwig und Linda Schulte erreichten unter großem Jubel der Zuschauer das Finale. Dabei gewann Ulrike Ludwig mit 4:2 hauchdünn gegen ihre Tochter.

Die im Finale unterlegenen „Fragggles“

Die im Finale unterlegenen „Fragggles“ Foto: Theo Kortmann

Bei den Herren ging es noch spannender zu. Dorfmeister Stephan Schulze Zurmussen lieferte sich mit Rolf Grote einen anspruchsvollen Wettkampf, den Grote mit 2:2 dank der mit 95:90 mehr erzielten Hölzer knapp für sich entscheiden konnte.

Im anderen Halbfinale standen sich Andreas Rosemann und Klaus Eschlbeck gegenüber, Rosemann gewann mit 3:2. Auch im Finale behielt er mit 4:2 die Oberhand.

Alle Kegelclubs warteten am Ende der Siegerehrung auf die große Preisverleihung. Der Hauptpreis – ein Reisegutschein des Reiseveranstalters „Müller Touristik“ – ging an den Kegelclub „Neun gegen neun“; zuvor waren einige Clubs gelost worden, die den Preis aber nicht annehmen konnten, weil drei Kegler des Clubs hätten anwesend sein mussten.

Wie geht es weiter mit den Kegelmeisterschaften? „In jedem Fall möchten wir den Wettbewerb aufrechterhalten, sofern die Resonanz der Clubs es zulässt“ waren sich Görges und Kortmann einig.

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